10 May 2026, 02:26

121 neue Deutsche: Marls bunte Einbürgerungsfeier zeigt Vielfalt und Zusammenhalt

Unsere Stadtverwaltung begrüßt 121 neue deutsche Staatsbürger

121 neue Deutsche: Marls bunte Einbürgerungsfeier zeigt Vielfalt und Zusammenhalt

Einbürgerungsfeier in Marl: 121 neue deutsche Staatsbürger willkommen geheißen

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In der Scharoun-Schule in Marl wurden bei einer feierlichen Zeremonie 121 Menschen als neue deutsche Staatsbürger begrüßt. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Vielfalt der Stadt, in der mittlerweile über 14.000 Einwohner mit Wurzeln in mehr als 120 Nationen leben. Unter den Eingebürgerten stammten 56 ursprünglich aus Syrien, 16 kamen aus der Türkei.

Matthias Ruettgardt, stellvertretender Leiter des Bürgerdienstes, überreichte jedem Neubürger persönlich die Einbürgerungsurkunde. Neben den offiziellen Papieren erhielten Kinder unter 12 Jahren eine Collage mit Malereien, während jeder Erwachsene ein Exemplar des Grundgesetzes mit nach Hause nehmen durfte.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Stephan Arnold am Klavier, unterstützt von seiner Tochter Jule an der Geige. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen der Nationalhymne, gefolgt von einem Gruppenfoto aller Anwesenden.

Allein in diesem Jahr haben in Marl bereits 367 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt – darunter 204 Syrer und 35 Türken. In der jüngsten Gruppe befanden sich zudem 17 Personen, die zuvor staatenlos waren.

Die Verantwortlichen riefen die neuen Bürger dazu auf, sich aktiv am lokalen Gemeinschaftsleben zu beteiligen. Ihre unterschiedlichen Hintergründe und Erfahrungen, so betonten sie, würden die Diskussionen und Projekte in der Stadt bereichern.

Die Zeremonie spiegelte Marls wachsende multikulturelle Bevölkerung wider, die mittlerweile rund 14.400 Einwohner mit Migrationshintergrund umfasst. Mit steigenden Einbürgerungszahlen integriert die Stadt weiterhin Menschen aus Syrien, der Türkei, Polen, Ägypten und vielen anderen Ländern. Jeder neue Bürger verließ die Feier mit den rechtlichen Dokumenten, symbolischen Geschenken – und der Einladung, die eigene neue Heimat mitzugestalten.

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