19 April 2026, 02:35

14. Dezember: Warum die Schneekugel heute ihren eigenen Feiertag hat

Ein festlich geschmücktes Gebäude in Berlin, Deutschland, mit Weihnachtslichtern umgeben von Bäumen, Laternenmasten und Schildern mit Text unter einem sichtbaren Himmel.

14. Dezember: Warum die Schneekugel heute ihren eigenen Feiertag hat

14. Dezember: Tag der Schneekugel – eine Hommage an das winterliche Kultobjekt

Der 14. Dezember ist der Tag der Schneekugel, ein jährliches Fest zu Ehren des beliebten Dekoartikels, das perfekt in die vorweihnachtliche Zeit passt. Kein Wunder, dass dieser Termin gewählt wurde – schließlich sind die winterlichen Kugeln fester Bestandteil der Festtagsdekoration. Initiiert wurde der Gedenktag 2020 von Sven Giese und würdigt eine scheinbar einfache, doch faszinierende Erfindung mit langer Tradition.

Die moderne Schneekugel, wie wir sie kennen, geht auf Erwin Perzy zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts das Patent für die "Glaskugel mit Schneeeffekt" anmeldete. Doch ihre Wurzeln reichen noch weiter: Bereits 1572 fertigte Leonhard Thurneysser eine frühe Version an. Typischerweise bestehen die versiegelten Kugeln aus einer Miniaturlandschaft, Wasser und weißen Partikeln, die beim Schütteln wirbeln und einen Schneefall imitieren.

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In den meisten Schneekugeln kommt normales Wasser zum Einsatz, manche enthalten jedoch destilliertes oder deionisiertes Wasser, um Trübungen zu vermeiden. Glycerin wird oft beigefügt, um den Fall des "Schnees" zu verlangsamen und einen sanfteren Effekt zu erzeugen. Obwohl die Flüssigkeit ungiftig ist, sollte sie keinesfalls getrunken werden.

Offiziell anerkannt wird der 14. Dezember als Tag der Schneekugel in Deutschland – gemeinsam mit Enthusiasten weltweit feiert man an diesem Tag das verspielte Stück Festtagsdekoration. Der Aktionstag lenkt den Blick auf eine kleine, aber beständige Tradition, die eng mit der Winterzeit verbunden ist. Jahr für Jahr nutzen Sammler und Liebhaber den Anlass, um ihre Kugeln zu schütteln, zu bewundern und die damit verbundenen Erinnerungen zu teilen.

Quelle