21 April 2026, 18:35

58 Millionen Euro für die Zukunft der GFO-Kliniken in Rhein-Berg

Schwarz-weißer Architekturplan des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, der detaillierte Layout mit zahlreichen Kabeln, Räumen, Fluren und Textanmerkungen zeigt.

58 Millionen Euro für die Zukunft der GFO-Kliniken in Rhein-Berg

GFO Kliniken Rhein-Berg sichert 58 Millionen Euro für Umstrukturierung seiner Krankenhäuser

Die GFO Kliniken Rhein-Berg haben rund 58 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben, um ihre Krankenhäuser umzustrukturieren. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Krankenhausreform in Deutschland, die eine Modernisierung und Bündelung der Gesundheitsversorgung zum Ziel hat. Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann begrüßte die Initiative als wichtigen Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung vor Ort.

Die Mittel fließen vor allem in das Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus, wo Platzmangel seit Langem ein Problem darstellt. Mit den Geldern sollen die Räumlichkeiten erweitert und modernisiert werden, um Patienten eine bessere Behandlung zu ermöglichen. Das Haus ist unter anderem auf Innere Medizin, Enddarmtumor-Chirurgie und Urologie spezialisiert.

Im Zuge der Reform bleiben die Fachbereiche Neurologie und Geriatrie zentral am Marien Hospital in Bergisch Gladbach angesiedelt. Die Umstrukturierung schafft zudem Platz für die Schule für Gesundheitsberufe am Marien Hospital und stärkt die Palliativ- und Hospizversorgung. Ziel ist es, eine zuverlässige Gesundheitsversorgung in Bergisch Gladbach und dem umliegenden ländlichen Raum zu gewährleisten.

Die GFO Kliniken Rhein-Berg haben ihre Standorte bereits an die Vorgaben der Reform angepasst. Die Änderungen sollen die Abläufe effizienter gestalten, ohne dass die grundlegende medizinische Versorgung für die Bevölkerung eingeschränkt wird.

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Die Investition von 58 Millionen Euro wird die Überlastung im Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus verringern und das medizinische Angebot erweitern. Da Neurologie und Geriatrie am Marien Hospital verbleiben, bleibt die spezialisierte Versorgung gesichert. Zudem unterstützt die Umstrukturierung die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im Gesundheitswesen und verbessert die Versorgung am Lebensende in der Region.

Quelle