Abgefahrene Reifen bei Routinekontrolle in Hagen entdeckt – Fahrer riskierte Leben
Cynthia MatthäiAbgefahrene Reifen bei Routinekontrolle in Hagen entdeckt – Fahrer riskierte Leben
Routine-Kontrolle in Hagen führt zu erschreckendem Fund
Eine routinemäßige Geschwindigkeitskontrolle in Hagen brachte am Montag eine erschütternde Entdeckung ans Licht. Die Polizei hielt einen Fahrer an, der das Tempolimit nur um 10 km/h überschritten hatte – doch der Zustand seines Wagens erwies sich als weitaus gefährlicher. Die Reifen des Fahrzeugs waren komplett abgenutzt und stellten ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr dar.
Der Vorfall ereignete sich am 1. Oktober 2025 in der Feithstraße. Beamte der Hagener Polizei stoppten den Fahrer, nachdem sie ihn mit 60 km/h in einer 50er-Zone gemessen hatten. Zunächst hatte der Mann in der Nähe der Blitzeranlage angehalten und etwa zehn Minuten gewartet, bevor er seine Fahrt fortsetzte.
Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass alle vier Reifen des Wagens völlig glatt gefahren waren. Dem Fahrer wurde umgehend ein Verstoßbescheid wegen des Betriebs eines Fahrzeugs mit mangelhaften Reifen ausgestellt. Die Behörden betonten, dass ein solcher Verschleiß nicht nur gegen die Verkehrsregeln verstößt, sondern auch das Unfallrisiko drastisch erhöht.
Die Hagener Polizei erinnerte daraufhin alle Autofahrer an die Bedeutung regelmäßiger Reifenkontrollen. Abgefahrene Reifen verlieren insbesondere bei Nässe an Haftung und können bei hohen Geschwindigkeiten zu Reifenplatzen führen.
Dem Fahrer drohen nun Strafen sowohl wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung als auch wegen der Reifenmängel. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass die grundlegende Fahrzeugwartung nicht nur eine gesetzliche Pflicht ist, sondern eine entscheidende Sicherheitsmaßnahme darstellt. Die Vernachlässigung des Reifenzustands gefährdet alle Verkehrsteilnehmer – vom Fahrer selbst bis hin zu Fußgängern und anderen Autofahrern.






