09 June 2026, 18:38

Alemannia Aachen baut Kader um – zwischen Hoffnung und offenen Fragen

Alemannia Aachen: Matti Wagner bleibt - Fotios Pseftis geht - Noah Pesch kommt nicht

Alemannia Aachen baut Kader um – zwischen Hoffnung und offenen Fragen

Alemannia Aachen bereitet sich mit einer Mischung aus Neuzugängen und Abgängen auf die neue Saison vor. Unter der Führung von Geschäftsführer Rachid Azzouzi und Cheftrainer Mersad Selimbegović arbeitet der Verein an einem konkurrenzfähigen Kader – nach einer Saison mit Höhen und Tiefen.

Die Stimmung unter den Fans ist optimistisch, was sich in steigenden Dauerkartenverkäufen widerspiegelt. Die Mannschaft will an die Leistungen der Rückrunde anknüpfen und die Enttäuschungen der Hinrunde hinter sich lassen.

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Einer der ersten wichtigen Transfers war die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Matti Wagner, der einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Der zuvor von der SpVgg Greuther Fürth ausgeliehene Wagner überzeugte die Verantwortlichen. Trainer Selimbegović lobte sein ungenutztes Potenzial und bestätigte seine Rückkehr zur Vorbereitung.

Allerdings verzichtet der Club auf eine Verpflichtung von Torhüter Fotios Pseftis – die Ablösesumme war zu hoch. Damit bleibt eine Lücke im Tor, die möglicherweise der erfahrene Manuel Riemann für eine weitere Saison schließen könnte. Alternativen werden jedoch geprüft.

Mit Lars Gindorf, dem besten Torschützen der letzten Saison (Leihgabe von Hannover 96), wird es keine Rückkehr geben – er strebt einen Wechsel in eine höhere Liga an. Auch die Leihspieler Jonas Oehmichen und Pierre Nadjombe werden den Verein voraussichtlich verlassen, wenngleich bei Nadjombe eine Rückkehr nicht vollständig ausgeschlossen ist. Der angeblich anvisierte Noah Pesch wird hingegen nicht verpflichtet – Alemannia verfolgt keine weiteren Pläne in dieser Richtung.

Nach einem schwachen Saisonstart hatte die Mannschaft in der Rückrunde eine starke Aufholjagd hingelegt. Nun gilt es, diesen Schwung in die neue Spielzeit mitzunehmen. Die Vereinsführung setzt auf einen ausgewogenen und schlagkräftigen Kader.

Alemannia Aachen geht mit neuen Gesichtern und noch offenen Baustellen in die Saison. Die Verantwortlichen stehen unter Druck, die Mannschaft – besonders im Tor – zu verstärken, ohne die wiedergewachsene Fanbegeisterung zu gefährden. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Weichen für eine konstantere Leistung zu stellen.

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