Altendorfer Straße 103: Sanierungskosten explodieren auf 36,8 Millionen Euro
Harro PohlAltendorfer Straße 103: Sanierungskosten explodieren auf 36,8 Millionen Euro
Der Stadtrat hat die endgültige Genehmigung für die Sanierung der Altendorfer Straße 103 erteilt. Ursprünglich mit 4,75 Millionen Euro veranschlagt, sind die Kosten für das Projekt inzwischen drastisch auf 36,82 Millionen Euro gestiegen. Der Anstieg ergibt sich aus der Entdeckung schwerwiegender statischer Mängel während der Planungsphase.
Das 1940 erbaute Gebäude war 2022 von der Stadt erworben worden. Nun stehen umfangreiche Arbeiten an, um die veraltete Haustechnik und die baulichen Defizite zu beheben. Dazu gehören die Modernisierung der Heizungs-, Elektro- und IT-Infrastruktur sowie energietechnische Verbesserungen und barrierefreie Sanitäranlagen. Auch die Außenbereiche werden neu gestaltet.
Ziel der Sanierung ist es, die Nutzungsdauer des Gebäudes von 20 auf etwa 40 Jahre zu verlängern. Ab April wird das Amt für Soziales und Wohnen einziehen und dort alle seine Abteilungen zusammenführen. Durch diese Bündelung sollen die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger verbessert werden, indem die Abläufe zentralisiert werden.
Trotz der höheren Anfangsinvestition rechnet die Stadt mit langfristigen Einsparungen. Der Verzicht auf angemietete Büroräume und die Senkung der Energiekosten dürften die laufenden Ausgaben über die Jahre deutlich reduzieren.
Aus dem jahrzehntealten Bau wird so ein modernes, effizientes Arbeitsumfeld entstehen. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Abteilungen des Amts für Soziales und Wohnen unter einem Dach tätig sein. Die Stadt erwartet, dass sich die Investition durch geringere Betriebskosten und bessere öffentliche Dienstleistungen auszahlt.






