Andreas Möllers riskanter Wechsel von Dortmund zu Schalke 04 sorgte für Furore
Adelinde WalterAndreas Möllers riskanter Wechsel von Dortmund zu Schalke 04 sorgte für Furore
Andreas Möllers Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Schalke 04 im Jahr 2000 war ein seltenes Ereignis in der Geschichte der Bundesliga. Nur wenige Spieler hatten zuvor den umstrittenen Schritt zwischen den Erzrivalen gewagt. Der Transfer markierte einen kühnen Entschluss für den Weltmeister und Europameister, den er später als Chance und Risiko zugleich bezeichnete.
Möller kam nach Jahren voller Erfolge in Dortmund nach Schalke, wo er auf „wunderbar schöne Jahre“ zurückblickte. Seine Entscheidung, zu Schalke zu wechseln, stieß jedoch bei den Fans des Vereins auf heftige Ablehnung. Trotz der Kritik betonte er, dass es sich um eine persönliche Entscheidung handelte – und nicht um eine Abkehr von seinem früheren Klub.
Rudi Assauer, damals Manager bei Schalke, brachte den Deal unter Dach und Fach. Während der Transferverhandlungen spielte Möller Assauer sogar einen Streich, was der brisanten Angelegenheit eine humorvolle Note verlieh. In drei Spielzeiten für Schalke bestritt er 112 Pflichtspiele und trug maßgeblich dazu bei, dass das Team zweimal den DFB-Pokal gewann.
Möllers Zeit bei Schalke endete 2003 und hinterließ ein zwiespältiges Erbe. Zwar hatte er mit zwei Pokalsiegen Erfolge gefeiert, doch sein Wechsel hatte zunächst Wut unter den Anhängern ausgelöst. Der Transfer blieb jahrelang einer der meistdiskutierten Wechsel zwischen den beiden Vereinen.






