Arnsberg gedenkt der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegungen und jüdischer Musik
Adelinde WalterArnsberg gedenkt der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegungen und jüdischer Musik
Arnsberg gedenkt mit Veranstaltungreihe am Sonntag, 9. November, an die Reichspogromnacht
Die Stadt Arnsberg veranstaltet am Sonntag, dem 9. November, eine Reihe von Gedenkfeiern zum Jahrestag der Reichspogromnacht. Geplant sind Kranzniederlegungen an vier jüdischen Friedhöfen sowie ein Konzert mit jüdischer Musik. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, teilzunehmen und über die Bedeutung dieses Tages nachzudenken.
Die Gedenkveranstaltungen beginnen um 14:30 Uhr mit einer Kranzniederlegung in Oeventrop. Eine Stunde später, um 15:00 Uhr, folgt eine zweite Zeremonie in Arnsberg selbst. Um 15:45 Uhr findet die Kranzniederlegung in Hüsten statt, während die letzte Gedenkfeier in Neheim um 16:30 Uhr beginnt.
Den Abschluss der Veranstaltungen bildet ein Konzert mit dem Titel „Mir lebn Ejbig“ („Wir leben ewig“), dargeboten vom jüdischen Chor Bat Kol David. Das Programm umfasst traditionelle und zeitgenössische jüdische Musik. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr in der Christuskirche Neheim, Burgstraße 29 in Arnsberg-Neheim.
Die Veranstaltungen werden von der Stadt Arnsberg in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen koordiniert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Kranzniederlegungen und dem Konzert teilzunehmen.
Die Gedenkfeiern und das Konzert bieten die Möglichkeit, der Opfer der Reichspogromnacht zu gedenken. An jedem Ort findet eine eigene Zeremonie statt, während das Konzert eine musikalische Reflexion über die jüdische Kultur bietet. Die Stadt lädt alle ein, sich an diesen Akten des Erinnerns zu beteiligen.






