03 May 2026, 00:40

Berentzen drosselt Umsatzprognose 2025 nach schwachem Halbjahr

Liniengraphik, die die erhöhte BAA-Ausgabe in verschiedenen Branchen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Berentzen fühlt Nachfrage-Schwäche bei alkoholischen Getränken - Berentzen drosselt Umsatzprognose 2025 nach schwachem Halbjahr

Berentzen senkt Umsatzprognose für 2025 nach schwachem ersten Halbjahr

Der Getränkehersteller Berentzen hat seine Umsatzerwartungen für 2025 nach einem schwierigen ersten Halbjahr nach unten korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Höchstumsatz von 169 Millionen Euro – deutlich weniger als bisher prognostiziert. Hintergrund ist der anhaltende Rückgang der Nachfrage nach alkoholischen Getränken in Deutschland, der bereits das dritte Jahr in Folge zu verzeichnen ist.

Im Jahr 2024 hatte Berentzen noch einen Umsatz von 181,9 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 10,6 Millionen Euro ausgewiesen. Seitdem musste das Unternehmen jedoch Rückschläge hinnehmen, darunter den Verkauf eines Mineralwasserwerks in Brandenburg im vergangenen Jahr, was sich auf die Prognosen für 2025 auswirkte. Ursprünglich hatte Berentzen seine Umsatzerwartung von bis zu 190 Millionen auf maximal 178 Millionen Euro gesenkt – nun wurde sie weiter auf 169 Millionen Euro reduziert.

Trotz des Absatzrückgangs bei Alkoholika verzeichnete die alkoholfreie Marke Mio Mio des Unternehmens ein Umsatzplus von 8 Prozent. Für die Zukunft plant Berentzen, Mio-Mio-Getränke ab 2026 auch in Dosen anzubieten. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein EBIT zwischen 8,0 und 9,5 Millionen Euro.

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Die angepassten Prognosen spiegeln anhaltende Marktbelastungen und strukturelle Veränderungen wider. Mit dem Fokus auf alkoholfreie Produkte wie Mio Mio versucht Berentzen, den Rückgang im Kerngeschäft mit Alkoholika teilweise auszugleichen. Dennoch bleibt die Gewinnprognose für 2025 unter dem Vorjahresniveau.

Quelle