07 June 2026, 22:27

Bergisch Gladbach startet Bau des größten Wasserstoff-Busdepots Europas

Bergisch Gladbach: ÖPNV-Unternehmen beginnt mit Bau des Green Mobility Hubs

Bergisch Gladbach startet Bau des größten Wasserstoff-Busdepots Europas

Offizieller Baubeginn für das „Green Mobility Yard“ in Bergisch Gladbach-Moitzfeld

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Die Bauarbeiten für das „Green Mobility Yard“ in Bergisch Gladbach-Moitzfeld haben offiziell begonnen. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) leitet das Vorhaben, das einen zentralen Knotenpunkt für klimaneutralen Verkehr im Rheinisch-Bergischen Kreis schaffen soll. Auf dem Gelände wird künftig eine Flotte von 160 Wasserstoffbussen stationiert – die größte ihrer Art in Europa ab 2025.

Nach Erteilung der Baugenehmigung durch die Stadt konnten die Hauptbauarbeiten starten. Zu den ersten Schritten gehören der Bau einer Zufahrtsstraße sowie die Vorbereitung des Bodens durch Bodenprofilierungen. RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank betonte, dass sich jahrelange Planungen nun in konkrete Maßnahmen umsetzen ließen.

Das „Green Mobility Yard“ wird als zentrale Infrastruktur für emissionsfreie Fahrzeuge dienen. Es bietet Lademöglichkeiten für batteriebetriebene E-Busse sowie eine Wasserstofftankstelle mit einem vor Ort installierten Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff. Die Anlage ist sowohl für Wasserstoff- als auch für Batteriebusse ausgelegt.

Bürgermeister Frank Stein unterstrich den schrittweisen Übergang zu einer CO₂-freien Mobilität. Die RVK strebt an, bis 2030 vollständig emissionsfrei zu operieren. Das Gelände soll als Vorbild für nachhaltigen Verkehr fungieren und zeigen, wie der Öffentliche Nahverkehr seine Umweltbelastung verringern kann.

Nach Fertigstellung wird das „Green Mobility Yard“ eine Schlüsselrolle bei der Umstellung der RVK auf sauberere Verkehrsmittel einnehmen. Die Anlage unterstützt nicht nur die größte Wasserstoffbusflotte Europas, sondern demonstriert auch praktische Lösungen für klimaneutrale Mobilität. Der weitere Zeitplan für die vollständige Inbetriebnahme hängt vom Baufortschritt ab.

Quelle