Bergisch Gladbachs Wohnprojekt "Leben an der Strunde" könnte bald weitergehen
Songül EigenwilligBergisch Gladbachs Wohnprojekt "Leben an der Strunde" könnte bald weitergehen
Stillstand beim Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald überwunden sein
Eine Delegation unter Beteiligung des früheren Regierungskoordinators Ronald Pofalla hat kürzlich mit Vertretern der Stadt gesprochen, um das seit einem Jahr blockierte Bauvorhaben voranzubringen. Die Verzögerungen hängen mit Problemen rund um die Gröner Group zusammen.
Das Wohnprojekt auf dem Wachendorff-Gelände in Gronau war im vergangenen Jahr gestoppt worden, nachdem die Gröner Group in finanzielle und rechtliche Schwierigkeiten geraten war. Die CGRE AG, die 89,9 Prozent der Projektgesellschaft hält, steht in Verbindung mit Christoph Gröner, gegen den derzeit Insolvenzverfahren laufen und dem Fehlverhalten vorgeworfen wird.
Damit das Vorhaben wiederaufgenommen werden kann, wartet die Stadt auf Nachweise über konkrete Fortschritte. Zudem müssen überfällige Gutachten zu Entwässerung und Verkehrsanbindung nachgereicht werden. Solange diese Auflagen nicht erfüllt sind, wird Bergisch Gladbach die Arbeiten am Bebauungsplan nicht wiederaufnehmen.
Das Treffen zwischen der Delegation und den Stadtvertretern markiert einen Schritt in Richtung Lösung der Verzögerungen. Dennoch hängt die Zukunft des Projekts weiterhin von ausstehenden Bewertungen und Belegen für Fortschritte ab. Ohne diese bleibt die Planung vorerst ausgesetzt.






