Bernhard Dietz erhält Duisburg' Ehrenmedaille für ein Leben voller Leidenschaft und Engagement
Harro PohlBernhard Dietz erhält Duisburg' Ehrenmedaille für ein Leben voller Leidenschaft und Engagement
Bernhard Dietz, Fußballlegende und lebenslanger Fürsprecher Duisburgs, erhält die Ehrenmedaille der Stadt. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für den Sport und das Gemeinwohl. Mit 77 Jahren gilt er noch immer als geachtete Persönlichkeit – dank seiner Führungsstärke, Bescheidenheit und des bleibenden Einflusses auf die Stadt.
Die feierliche Übergabe fand im Duisburger Rathaus statt, wo rund 70 Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport anwesend waren. Oberbürgermeister Sören Link, bekennender Fan des MSV Duisburg, nannte es eine "Ehre, einen solchen Identifikationsfiguren so vieler Bürger" zu feiern.
Dietz prägte zunächst als langjähriger Kapitän des MSV Duisburg den Verein wie kaum ein anderer und verkörperte dessen Geist. Sein größter sportlicher Triumph war der Sieg mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 1980. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er Duisburg eng verbunden und stärkte durch den Sport den sozialen Zusammenhalt der Stadt.
Über seine Spielerkarriere hinaus setzte sich Dietz besonders für die Jugendarbeit ein und vermittelte Werte wie Teamgeist, Fairness und Solidarität. Zwar sind konkrete Projekte nicht im Detail bekannt, doch seine Initiativen motivierten zahlreiche junge Sportler in Duisburg und darüber hinaus. Für sein langjähriges, herausragendes Engagement für das Gemeinwohl erhält er nun die Ehrenmedaille der Stadt, mit der besondere Verdienste um das städtische Leben gewürdigt werden.
Als weitere Würdigung plant der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für November 2025 ein Abschiedsspiel zu seinen Ehren. Die Veranstaltung soll sein Vermächtnis als Spieler und Mentor feiern.
Die Ehrenmedaille unterstreicht Dietz' Rolle als Vorbild für Generationen von Sportlern und Bürgern. Sein Wirken im Sport und sein gesellschaftliches Engagement haben Duisburg nachhaltig geprägt. Mit der offiziellen Anerkennung sichert die Stadt sein Erbe – und stellt sicher, dass sein Einfluss fortbesteht.