Berufsmessen-Boom: 1.500 Schüler entdecken ihre Zukunft in Mönchengladbach
Cynthia MatthäiBerufsmessen-Boom: 1.500 Schüler entdecken ihre Zukunft in Mönchengladbach
17. "Check in Berufswelt"-Messe in Mönchengladbach eröffnet – großes Interesse bei jungen Besuchern
In Mönchengladbach hat die 17. Auflage der Berufsmesse Check in Berufswelt mit regem Zuspruch vor allem von jungen Menschen ihre Tore geöffnet. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler informierten sich bei 88 Ausstellern über Ausbildungsplätze, Praktika und Karriereperspektiven. Die Veranstaltung bot praktische Einblicke – von professionellen Bewerbungsfotos bis hin zu direkten Gesprächen mit potenziellen Arbeitgebern.
Präsentiert wurden etwa 400 Ausbildungsmöglichkeiten aus verschiedenen Branchen, darunter der Sozialsektor (AWO), die Technikbranche (Hephata) und der Maschinenbau (Scheidt + Bachmann). Auch der Mönchengladbacher Standort von Coca-Cola war vor Ort und nimmt jährlich 20 bis 25 Praktikanten auf. Ein Fotostudio ermöglichte es Spätentschlossenen zudem, noch vor Ort passende Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen.
Besonders stark frequentiert waren die Stände "actionreicher" Berufe: Bei Feuerwehr, Zoll, Justiz und Polizei herrschte reger Andrang. Einige Jugendliche kamen jedoch mit klaren Vorstellungen. Die 15-jährige Abby Lauterbach strebt eine Laufbahn als Meeresbiologin an. Luise Sophie Schloter, 14, möchte auf Empfehlung ihrer Schwester Marketingmanagement studieren. Maya Frings, 15, zieht es hingegen ins Ordnungsamt – inspiriert von den Witzen ihres Vaters über den Beruf.
Im Anschluss geht die Messe auf Tour durch weitere Städte. Die nächsten Termine sind Kempen (30. April), Viersen (11. Mai), Krefeld (21. Mai) und Neuss (10. Juni).
Die Veranstaltung brachte junge Menschen mit Arbeitgebern, Praktikumsstellen und Ausbildungsprogrammen zusammen. Die Organisatoren verzeichneten eine hohe Resonanz – viele Schüler verließen die Messe mit konkreten nächsten Schritten. In den kommenden zwei Monaten setzt sich die regionale Tour fort und erreicht weitere Schulen und Berufseinsteiger.






