28 June 2026, 10:22

Betrüger täuschen Seniorin mit falscher Bank-Hotline um ihr Erspartes

POL-MK: Betrug per Telefon oder Post - Opfer: Ein Senior und Unternehmen

Betrüger täuschen Seniorin mit falscher Bank-Hotline um ihr Erspartes

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen wurde von Betrügern um ihr Geld gebracht, nachdem diese sie dazu überredet hatten, ihnen Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Die Kriminellen gaben sich als Bankmitarbeiter aus und tätigten unbefugt mehrere Abbuchungen von ihrem Konto. Später bemerkte die Frau mehrere hohe, ihr unbekannte Überweisungen und Zahlungen.

Der Betrug begann mit einem unerwarteten Anruf. Die Täter überzeugten die Seniorin, sie seien Bankangestellte und müssten auf ihren Computer zugreifen. Nach der Übernahme der Kontrolle leiteten sie ohne ihr Wissen mehrere Transaktionen ein.

In einem weiteren Fall wurde auch ein örtliches Unternehmen Opfer eines ähnlichen Betrugs. Die Betrüger schickten eine E-Mail, die angeblich von einem Geschäftspartner stammte, in der jedoch die Bankverbindung manipuliert worden war. Das Unternehmen überwies das Geld auf das gefälschte Konto, bevor der Schwindel aufflog.

Die Polizei erklärt, dass Betrüger oft Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen oder gehackten E-Mail-Konten nutzen, um seriös zu wirken. Sie erstellen gefälschte E-Mail-Adressen, die den echten ähneln, oder manipulieren bestehende Systeme, um ihre Opfer zu täuschen.

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Die Behörden raten dringend davon ab, PINs, TAN-Codes oder Fernzugriffe während unerwarteter Anrufe preiszugeben. Banken fragen niemals nach solchen Daten am Telefon. Unternehmen sollten unerwartete Änderungen von Bankverbindungen vor einer Zahlung unbedingt überprüfen. Bei Verdacht auf Betrug kann das Sperren der Konten weitere Verluste verhindern.

Quelle