BOB Campus Düsseldorf: Wie aus einer Brachfläche ein lebendiger Stadtraum entstand
Songül EigenwilligBOB Campus Düsseldorf: Wie aus einer Brachfläche ein lebendiger Stadtraum entstand
BOB Campus in Düsseldorf für innovatives Design und gesellschaftliche Wirkung ausgezeichnet
Der BOB Campus in Düsseldorf wird für sein zukunftsweisendes Design und seinen positiven Einfluss auf das Gemeinwesen geehrt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik entstand aus einer Brachfläche ein lebendiger urbaner Raum. Die offizielle Preisverleihung findet am 9. Februar 2026 im K21 Kunstmuseum statt.
Der Campus wurde dort errichtet, wo einst ein historisches Textilwerk stand. Die Entwickler gestalteten das Areal um und meisterten dabei einen Höhenunterschied von 20 Metern, während sie gleichzeitig ein altes Fabrikgebäude erhielten. Herausgekommen ist eine Mischung aus 25 neu errichteten oder sanierten Gebäuden, ergänzt durch gestaltete Freiflächen.
Hier vereint der Ort Bildungseinrichtungen, betreutes Wohnen, Arbeitsräume und einen öffentlichen Park. Sein Konzept fördert den Austausch zwischen Generationen und Kulturen und schafft so ein Gefühl der Zugehörigkeit. Anwohner spielten eine zentrale Rolle bei der Ausgestaltung des Projekts und sorgten dafür, dass es die Bedürfnisse des Viertels widerspiegelt.
Betrieben wird der Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH, einer Initiative der Montag Stiftung. Das gemeinnützige Modell garantiert langfristige Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit. Die Jury lobte das Projekt besonders für seine Fähigkeit, unterschiedliche Gruppen zu integrieren und die Verbundenheit im Stadtteil zu stärken.
Die Preisverleihung im Februar wird den Erfolg des Campus feiern, der aus einer Industriebrachfläche einen lebendigen Ort gemacht hat. Die Kombination aus Wohnraum, Bildung und Grünflächen dient als Vorbild für inklusive Stadtentwicklung. Dank der gemeinnützigen Struktur bleibt das Gelände auch in Zukunft zugänglich und anpassungsfähig.






