22 May 2026, 22:43

Bochum bleibt Magnet für Ostdeutsche – seit 1991 kamen 15.000 Zuzügler

35 Jahre Wiedervereinigung in Bochum

Bochum bleibt Magnet für Ostdeutsche – seit 1991 kamen 15.000 Zuzügler

Bochum zieht weiterhin Bewohner aus Ostdeutschland an – die Wanderungsbewegungen zeigen über die letzten drei Jahrzehnte hinweg einen stetigen Zustrom. Seit 1991 haben rund 15.000 Menschen aus den neuen Bundesländern ihren Wohnsitz in die nordrhein-westfälische Stadt verlegt.

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Die Daten belegen, dass jährlich etwa 500 Personen aus den ostdeutschen Flächenländern nach Bochum umziehen. Dieser Trend hält konstant an und trägt damit zum Bevölkerungswachstum der Stadt bei.

Die gegenläufige Bewegung fällt deutlich geringer aus: Rund 35 Prozent weniger Menschen verlassen Bochum in Richtung Ostdeutschland als aus dem Osten zuziehen. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die Attraktivität der Stadt als Ziel für Binnenmigration.

Die Zahlen spiegeln Bochums Bedeutung als zentraler Anlaufpunkt für Zuzügler aus den neuen Bundesländern wider. Mit etwa 15.000 Neuankömmlingen seit 1991 verzeichnet die Stadt einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs aus dieser Region. Anzeichen für eine Abschwächung des Trends gibt es nicht – die jährlichen Zuzugszahlen bleiben stabil bei rund 500 Personen.

Quelle