30 March 2026, 12:34

Bundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet

Roter Stempel mit der Aufschrift "Deutsches Reich" auf schwarzem Hintergrund.

Bundesweite Zoll-Razzia gegen Schwarzarbeit in der Sicherheitsbranche gestartet

Zoll startet bundesweite Razzia gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche

Der deutsche Zoll hat eine groß angelegte Kontrollwelle gegen nicht angemeldete Arbeitsverhältnisse und illegale Beschäftigung im Sicherheits- und Objektschutzgewerbe eingeleitet. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) koordiniert die Aktion, an der bundesweit über 2.100 Beamte beteiligt sind.

Im Fokus stehen insbesondere Dienstleister für Veranstaltungssicherheit und Gebäudeschutz. Die Prüfer kontrollieren die Einhaltung des Mindestlohns, die Abführung von Sozialabgaben sowie die korrekte Personalplanung. Zudem gehen sie Hinweisen auf Sozialleistungsbetrug und die illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte nach.

Die Kontrollen erfolgen risikobasiert – durch Stichproben sowie umfassende Betriebsprüfungen. Die FKS führt regelmäßig branchenspezifische Schwerpunktactionen durch, sowohl regional als auch bundesweit, um Schwarzarbeit systematisch zu bekämpfen.

Allein in den vergangenen zwölf Monaten prüfte die Behörde 25.765 Arbeitgeber in ganz Deutschland auf Mindestlohn- und Sozialversicherungspflicht. Darunter waren 84 Sicherheitsfirmen in Baden-Württemberg. Erste Ergebnisse der aktuellen Großrazzia werden für diese Woche erwartet.

Ziel der Operation ist der Schutz der Sozialsysteme, der öffentlichen Einnahmen und fairer Arbeitsbedingungen. Der Zoll spielt eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung von Arbeitsrecht und der Bekämpfung von Ausbeutung in Risikobranchen. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob weitere Maßnahmen in der Sicherheitswirtschaft notwendig sind.

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