02 May 2026, 04:32

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Hersteller über Krisen und Arbeitsplatzsicherung im Mittelstand

Schwarz-weiß-Zeichnung eines geschäftigen Stahlwerkes aus den 1910er Jahren mit Arbeitern, Pfählen und Maschinen.

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Hersteller über Krisen und Arbeitsplatzsicherung im Mittelstand

Drei CDU-Politiker haben kürzlich die Heinz Gothe GmbH & Co. KG besucht, ein traditionsreiches Familienunternehmen des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen, das sich auf Edelstahlrohre, Formteile und komplexe Rohrleitungssysteme spezialisiert hat, sieht sich wachsenden Herausforderungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Kosten gegenüber. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie globale Krisen lokale Arbeitsplätze und Unternehmen beeinflussen.

Die Heinz Gothe GmbH & Co. KG befindet sich seit 1920 in Familienbesitz und stellt geschweißte Rohre, Formstücke und Industriebehälter her. Ihre Kunden kommen aus Branchen, die auf hochwertigen Edelstahl und Sonderwerkstoffe angewiesen sind. Doch steigende Energiepreise, instabile Lieferketten und wirtschaftliche Instabilität belasten zunehmend Produktion, Aufträge und Investitionspläne.

Auch die Gewinnung von Fachkräften gestaltet sich immer schwieriger. Die wirtschaftliche Unsicherheit erschwert es, die nächste Generation von Mitarbeitenden zu gewinnen – ein zusätzlicher Druckfaktor für das Unternehmen.

Vanessa Odermatt, Jochen Klenner und Andreas Pillen von der CDU trafen sich mit der Unternehmensführung, um über diese Probleme zu sprechen. Sie betonten die Notwendigkeit stabiler Wirtschaftspolitik, niedrigerer Energiekosten und weniger Bürokratie, um Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen. Eine starke Wirtschaft sei ihrer Ansicht nach essenziell für den sozialen Zusammenhalt, da globale Krisen direkt das tägliche Leben der Beschäftigten berührten.

Die Politiker wiesen darauf hin, dass viele Arbeitnehmer mit höheren Mieten, Transportkosten und Lebensmittelpreisen zu kämpfen hätten. Zudem fürchteten viele um ihre finanzielle Absicherung im Ruhestand – ein Zeichen dafür, wie weit die wirtschaftlichen Belastungen über den Arbeitsplatz hinausreichen.

Die CDU-Vertreter argumentierten, dass die Unterstützung des Mittelstands entscheidend sei, um Arbeitsplätze, Chancen und sozialen Zusammenhalt zu bewahren. Sie forderten politische Maßnahmen, die Familienbetrieben wie der Heinz Gothe GmbH & Co. KG die Lasten erleichtern. Ohne entsprechende Schritte könnten das Unternehmen und viele ähnliche Betriebe in Zukunft vor noch größeren Schwierigkeiten stehen.

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