Deutsche arbeiten weniger Stunden – doch Beschäftigung erreicht Rekordhoch
Songül EigenwilligDeutsche arbeiten weniger Stunden – doch Beschäftigung erreicht Rekordhoch
In Deutschland haben sich die Arbeitsmuster gewandelt: Die Wochenarbeitszeit ist gesunken, doch die Beschäftigtenzahl hat einen historischen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht. Im Schnitt arbeiteten die Deutschen 2023 nur noch 34,6 Stunden pro Woche – ein schrittweiser Rückgang in den letzten Jahren.
Trotz der kürzeren Arbeitswochen stieg die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden bundesweit auf den Rekordwert von 54,592 Milliarden Stunden. Grund dafür ist die steigende Zahl der Erwerbstätigen: Noch nie seit der Wiedervereinigung 1990 waren so viele Menschen in Deutschland beschäftigt.
Die Zahlen zeigen zwei zentrale Entwicklungen: Zum einen sinkt die individuelle Arbeitszeit, zum anderen wächst die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich. Während die durchschnittliche Wochenarbeitszeit schrumpft, expandiert der deutsche Arbeitsmarkt weiter und verzeichnet eine Beschäftigung auf Rekordniveau.






