07 May 2026, 10:31

Dortmund kämpft gegen Schwimm-Notstand: Kostenlose Kurse für Kinder

Zwei Kinder schwimmen in einem mit Wasser gefüllten Pool.

Dortmund kämpft gegen Schwimm-Notstand: Kostenlose Kurse für Kinder

Dortmund startet neue Initiative: Schwimmunterricht für Kinder in Not

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In Dortmund gibt es eine neue Kampagne, um Kindern das Schwimmen beizubringen – ausgelöst durch alarmierende Zahlen, die zeigen, dass viele Kinder nicht einmal über Wasser bleiben können. In einigen Stadtteilen fehlen bis zu 80 Prozent der Kinder grundlegende Schwimmfähigkeiten. Lokale Vereine und der StadtSportBund Dortmund haben sich nun zusammengeschlossen, um dies zu ändern.

Dieser Herbst nehmen über 300 Kinder an kostenlosen Intensiv-Schwimmkursen während der Schulferien teil. Die Kurse, die für Schüler ab der zweiten Klasse offen sind, finden in öffentlichen Bädern wie dem Südbad statt. Anfänger beginnen mit der Gewöhnung ans Wasser, lernen zu gleiten, zu schweben und im Notfall um Hilfe zu rufen.

Fortgeschrittene üben lebensrettende Techniken, darunter das Rückenlage-Schwimmen. Das Ziel ist klar: Jedes Kind soll bis zum Ende der Grundschulzeit sicher schwimmen können. Verantwortliche wie Haumann appellieren auch an die Eltern, mit ihren Kindern weiter zu üben – selbst nach dem Erwerb des Seepferdchen-Abzeichens, der ersten Schwimmprüfung.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Dortmund. In ganz Nordrhein-Westfalen kann jedes fünfte Kind nicht schwimmen – eine Statistik, die zu dringlichem Handeln aufruft.

Die Zusammenarbeit zwischen örtlichen Vereinen und dem StadtSportBund Dortmund ist eine direkte Reaktion auf die Krise. Mit kostenlosen Kursen und gezieltem Training hoffen die Organisatoren, die Zahl der Nichtschwimmer in der Stadt deutlich zu reduzieren. Gelingt dies, wären Kinder bis zum Ende ihrer Grundschulzeit sicherer im und am Wasser.

Quelle