17 March 2026, 12:32

Drei Industriekultur-Netzwerke bündeln Kräfte für Tourismus und Bildung

Ein detailliertes Stadtmodell in einem Museum ausgestellt, mit Gebäuden, Bäumen und anderen Objekten, umgeben von Menschen, die es betrachten.

Drei Industriekultur-Netzwerke bündeln Kräfte für Tourismus und Bildung

Drei große Netzwerke des industriellen Erbes haben sich zusammengeschlossen, um Tourismus, Forschung und Bildung im westlichen Deutschland zu stärken. Die Partnerschaft vereint Industriekultur Bergisches Land, WasserEisenLand und die Route der Industriekultur. Eine offizielle Vereinbarung wurde bei einer Feier in Solingen unterzeichnet und markiert damit eine neue Phase der regionalen Zusammenarbeit.

Die Unterzeichnung fand im LVR-Industriemuseum Hendrichs Drop Forge, einer historischen Stätte in Solingen, statt. Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums und Vorsitzende von Industriekultur Bergisches Land, vertrat dort ihr Netzwerk. Das Bergische Museum selbst ist ein zentraler Ort für die Bewahrung der Industriegeschichte der Region Bergisches Land.

Die drei Netzwerke – die das Bergische Land, Südwestfalen und das Ruhrgebiet abdecken – verbinden tiefe industrielle Wurzeln. Ihre Zusammenarbeit zielt darauf ab, gemeinsame Projekte zu entwickeln, das Besuchererlebnis zu verbessern und die überregionalen Verbindungen zu fördern. Für 2026 sind gemeinsame Veranstaltungen und Publikationen geplant.

Unterstützung erhält die Initiative von nationalen und europäischen Institutionen. Der Bundesverband der Deutschen Industriekultur (BIKD) begrüßte die Partnerschaft, während auch ERIH (Europäische Route der Industriekultur) die regionale Initiative befürwortet. Die Vereinbarung baut auf langjährigen historischen Verbindungen zwischen den Gebieten auf und unterstreicht ihr Engagement für die Bewahrung und Präsentation der Industriekultur.

Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf praktischen Ergebnissen wie abgestimmten Tourismus-Kampagnen und Bildungsprogrammen. Wichtige Industriestandorte, darunter das Welterbe Zollverein im Ruhrgebiet und das Bergische Museum, werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Netzwerke planen, im Vorfeld von 2026 weitere Details zu ihren gemeinsamen Aktivitäten bekannt zu geben.

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