30 April 2026, 00:52

Duisburg diskutiert: Wie Stolpersteine die Erinnerung an NS-Opfer lebendig halten

Denkmal in einem Stadtplatz gewidmet an Holocaust-Opfern, mit einem Baum davor, einem Topfgewächs, verstreuten trockenen Blättern und umliegenden Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen und Bäumen.

Duisburg diskutiert: Wie Stolpersteine die Erinnerung an NS-Opfer lebendig halten

Öffentlicher Vortrag zum Stolpersteine-Projekt in Duisburg

Im kommenden Monat findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das Stolpersteine-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg wird die Diskussion am 10. November um 20:00 Uhr leiten. Die Veranstaltung beleuchtet, wie diese kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und welche Rolle sie für die demokratische Erinnerungskultur spielen.

Die Stolpersteine – auf Deutsch auch "Stolpersteine" genannt – sind in Gehwege in ganz Deutschland eingebettet, darunter über 300 allein in Duisburg. Jede Plakette markiert den letzten bekannten Wohnort eines NS-Opfers und trägt dessen Namen, Geburtsjahr, Deportationsdatum und Sterbeort. Der Künstler Gunter Demnig initiierte das Projekt, um sicherzustellen, dass die individuellen Schicksale nicht in Vergessenheit geraten.

Sassenbergs Vortrag mit dem Titel "Stolpersteine im Pflaster" untersucht die Bedeutung des Projekts für die Erinnerungskultur. Sie wird über seine Stärken, Grenzen und die Verbindung zu demokratischen Werten sprechen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Für weitere Informationen ist die Volkshochschule im Stadtfenster unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 erreichbar.

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Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Stolpersteine Geschichte im Alltag sichtbar halten. Tickets sind ab sofort erhältlich, die Anmeldung muss bis zum 10. November erfolgen. Der Vortrag findet in der Volkshochschule im Stadtfenster im Zentrum von Duisburg statt.

Quelle