01 May 2026, 10:37

Duisburgs Olympia-Bewerbung 2032 gewinnt mit Wüst-Besuch an Schwung

Gruppe von Menschen, die in einem Rennen auf einem Gewässer mit einem baumbewachsenen Hügel im Hintergrund rudern.

Duisburgs Olympia-Bewerbung 2032 gewinnt mit Wüst-Besuch an Schwung

Duisburgs Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 erhält Auftrieb

Diese Woche gewann Duisburgs Kampagne für die Austragung der Olympischen Spiele 2032 an Fahrt – dank eines prominenten Besuchs. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt. Die Veranstaltung unterstrich die zentrale Rolle Duisburgs innerhalb der Rhein-Ruhr-Bewerbung, insbesondere im Bereich Wassersport wie Rudern und Kanufahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wüst nahm sich Zeit, um mit Athletinnen und Athleten ins Gespräch zu kommen, darunter Kanuten, Ruderer und aufstrebende Talente. Zudem gab er den Startschuss für ein lockeres Rennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams, was der Veranstaltung zusätzliche Dynamik verlieh. Der Besuch hob die sportlichen Stärken der Stadt hervor – so ist etwa geplant, im Falle einer erfolgreichen Bewerbung Wettklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena auszurichten.

Unter den Anwesenden befand sich auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte selbst blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück: 2006 holte er mit dem deutschen Achter WM-Gold, und während seines Studiums siegte er im traditionsreichen Boat Race zwischen Oxford und Cambridge. Seine Teilnahme unterstrich die Verbindung zwischen Spitzensport und Duisburgs olympischen Ambitionen.

Damit die Bewerbung voranschreitet, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der Abstimmenden dem Vorhaben zustimmen. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Duisburg weiterhin eine Schlüsselfunktion in den olympischen Plänen der Region einnimmt.

Der Besuch Wüsts sowie das Engagement von Persönlichkeiten wie Schulte zeigen eine starke Unterstützung für Duisburgs olympische Bestrebungen. Die sportliche Infrastruktur und das Erbe der Stadt sind entscheidende Bausteine der Rhein-Ruhr-Bewerbung. Nun hängt die finale Zustimmung von der Bürgerbeteiligung und einem positiven Votum bis zum Stichtag ab.

Quelle