Eine Milliarde Frauen erheben sich: Globaler Protest gegen Gewalt am Valentinstag 2026
Songül EigenwilligTanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Frauen erheben sich: Globaler Protest gegen Gewalt am Valentinstag 2026
Am Valentinstag 2026: Weltweit setzen Städte ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
An diesem Valentinstag beteiligten sich Städte auf der ganzen Welt an der Kampagne One Billion Rising – einem globalen Protest gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Durch Tanz, Demonstrationen und soziale Medien vereinten sich Aktivistinnen und Aktivisten unter dem Motto von Solidarität und Widerstand. Die Bewegung, die in diesem Jahr ihr 14. Jubiläum feiert, wächst weiter: 2026 machten über 200 Städte mit.
Die Kampagne wurde 2012 von der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen. Ihr Name verweist auf eine erschütternde Realität: Milliarden von Frauen erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Jährlich versammeln sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um auf öffentlichen Plätzen zu tanzen und so Straßen und Plätze als sichere Orte für Frauen zurückzuerobern.
In diesem Jahr stand die Kampagne unter dem Motto des Liedes Women on Fire. Menschen weltweit wurden aufgefordert, ihre Tanzeinlagen zu filmen und für eine globale Videocollage einzureichen. Zwar hat die digitale Aktivismus die Reichweite der Bewegung erweitert, doch betonen die Organisatorinnen und Organisatoren die Bedeutung von Präsenzveranstaltungen. Gemeinsames Tanzen – ob vor Ort oder digital – schafft eine geteilte Energie, die die Bewegung antreibt.
Allein in Nordrhein-Westfalen fanden in rund 30 Städten und Gemeinden Kundgebungen statt. In Duisburg und Detmold gingen Menschen auf die Straße, während in Siegburg unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" protestiert wurde. Über Europa hinaus gab es in Metropolen wie New York, Mexiko-Stadt, São Paulo, Mumbai und Johannesburg am 14. Februar große Flashmobs und Demonstrationen.
One Billion Rising zeigt, wie Aktivismus Kunst, Technologie und öffentliches Handeln verbinden kann. Durch die Kombination von sozialen Medien und Straßenprotesten hält die Kampagne den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt weltweit sichtbar. Die diesjährigen Aktionen bewiesen einmal mehr: Kollektives Handeln – ob online oder vor Ort – bleibt ein mächtiges Werkzeug für Veränderung.
Berlin veranstaltet das One Billion Rising-Ereignis 2026
Die One Billion Rising-Kampagne 2026, nun in ihrem 14. Jahr seit 2013, fand ein wichtiges Ereignis in Berlin mit detaillierten Logistik und Aufführungen statt.
- Informationsstände und Proben begannen um 16:00 am 14. Februar.
- Live-Aufführungen von Jocelyn B Smith, Lucille Mareen und Alex von Stella Rockt.
- Das Ereignis betonte den kollektiven Einsatz gegen Gewalt gegen Frauen.






