Essen und Tel Aviv-Yafo stärken ihre Städtepartnerschaft gegen Antisemitismus
Songül EigenwilligEssen und Tel Aviv-Yafo stärken ihre Städtepartnerschaft gegen Antisemitismus
Eine Delegation israelischer Kommunalpolitiker besuchte diese Woche Essen, um über städtische Resilienz und sozialen Zusammenhalt zu beraten. Oberbürgermeister Thomas Kufen empfing die Gruppe am Dienstag, dem 28. Oktober, im Rathaus. Bei dem Treffen stand die langjährige Partnerschaft zwischen Essen und Tel Aviv-Yafo im Mittelpunkt.
Die Reise wurde von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert, um Wege zur Stärkung des Gemeinschaftsgefüges in Städten zu erkunden. Während der Gespräche betonte Kufen den Wert von Städtepartnerschaften und persönlichen Beziehungen. Er wies darauf hin, dass solche Verbindungen angesichts des wachsenden Antisemitismus zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Kufen erinnerte sich zudem an seinen eigenen Besuch in Tel Aviv im Jahr 2023, bei dem er sich mit den Themen Innovation, Digitalisierung, Vielfalt und Bildung beschäftigt hatte. Die beiden Städte pflegen seit über 30 Jahren enge Beziehungen und fördern die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.
Zum Abschluss des Treffens dankte der Oberbürgermeister der israelischen Delegation. Er bedankte sich auf Hebräisch mit den Worten Toda raba – "vielen herzlichen Dank".
Der Besuch festigte die Partnerschaft zwischen Essen und Tel Aviv-Yafo. Beide Seiten bekräftigten ihr Engagement, gemeinsam an städtischen Herausforderungen zu arbeiten. Künftige Austausche sollen diese langjährige Zusammenarbeit weiter vertiefen.






