15 April 2026, 10:31

Essen wappnet sich mit drei Klima-Schlüsselzonen gegen Starkregen und Hitze

Eine detaillierte Stadtkarte mit einem zentralen grünen Bereich, der für die geplante Entwicklung markiert ist, umgeben von Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Essen wappnet sich mit drei Klima-Schlüsselzonen gegen Starkregen und Hitze

Essen hat einen wichtigen Schritt zur Stärkung seiner Klimaresilienz unternommen, indem es drei Schlüsselgebiete für ein neues Förderprogramm ausgewählt hat. Der Stadtrat billigte die Zonen Messe-Gruga, Neues Bernetal sowie Katernberg/Zollverein für die KRIS-Initiative, die sich auf ein verbessertes Regenwassermanagement konzentriert. Detaillierte Pläne für jeden Standort wurden nun zur offiziellen Prüfung eingereicht.

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Das KRIS-Programm unterstützt Städte dabei, sich an den Klimawandel anzupassen, indem urbane Räume in sogenannte Schwammstädte umgewandelt werden. Diese Flächen speichern und nutzen Regenwasser vor Ort, anstatt es in die Kanalisation abzuleiten. In Essens ausgewählten Gebieten soll der Anteil versiegelter Flächen, die an Mischwasserkanäle angeschlossen sind, um 25 Prozent reduziert werden, während die Verdunstungsrate um 10 Prozentpunkte gesteigert wird.

Um Fördermittel zu erhalten, musste die Stadt spezifische Klimaanpassungszonen innerhalb ihres Gebiets festlegen. Nach der Einreichung der Vorschläge bei der Projektträger Jülich (PtJ) und der Bezirksregierung wartet Essen nun auf die formelle Genehmigung. Sobald diese erteilt wird, können Grundstückseigentümer in diesen Gebieten Zuschüsse beantragen.

Die KRIS-Initiative umfasst bis 2030 alle 53 Städte und Gemeinden im Regionalverband Ruhr (RVR). Mit der erwarteten Bewilligung der Mittel in der ersten Jahreshälfte 2026 kann Essen seine hochwirksamen Wasserbewirtschaftungsprojekte in den ausgewiesenen Zonen vorantreiben.

Die Genehmigung des Programms ermöglicht es Essen, Maßnahmen umzusetzen, die die Belastung der Kanalisation verringern und die lokale Wasserspeicherung verbessern. Da die Förderung voraussichtlich bis Mitte 2026 fließen wird, kann die Stadt damit beginnen, die ausgewählten Gebiete in klimaresilientere Räume zu verwandeln.

Quelle