Essener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 an sechs Terminen
Cynthia MatthäiEssener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 an sechs Terminen
Der Essener Stadtrat steht vor der Entscheidung, die Sonntagsöffnungszeiten für die erste Jahreshälfte 2026 zu verlängern. Die Vorschläge betreffen mehrere Stadtteile, wobei die verlängerten Öffnungszeiten jeweils an lokale Veranstaltungen geknüpft sind. Die Empfehlungen stammen vom Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung und wurden am 28. Januar vorgelegt.
Der früheste Termin ist der 1. März, an dem Werden für den Niederländischen Stoff- und Tuchmarkt längere Öffnungszeiten erhalten könnte. Gleichzeitig könnte auch die Innenstadt für den 3. Essener Wintertraum länger geöffnet bleiben.
Einen Monat später, am 1. April, wären drei Gebiete betroffen: Die 6. Retro Classic in Rüttenscheid sowie Veranstaltungen in Altenessen, Kettwig und Steele begründen die Ausweitung der Öffnungszeiten.
Am 1. Mai folgen zwei Feste: Das "Essen Original" und das Kettwiger Weinfest würden in der Innenstadt und in Kettwig für längere Öffnungszeiten sorgen, während das Weinfest in Steele im eigenen Stadtteil die Geschäfte länger offen hält.
Der letzte vorgeschlagene Termin ist der 1. Juni, an dem Rüttenscheid und Werden möglicherweise für die Rüttenscheider Kunstmeile und das Event "Werden Swings" länger geöffnet bleiben.
Der Stadtrat wird die Termine in seiner Februarsitzung prüfen, bevor die endgültige Entscheidung fällt. Die grundsätzliche Sonntagsöffnung bleibt 2026 bestehen.
Falls die Verlängerung genehmigt wird, würden die verlängerten Öffnungszeiten mit sechs zentralen Veranstaltungen in Essens Stadtteilen zusammenfallen. Jeder Termin ist an ein bestimmtes Fest oder einen Markt geknüpft, sodass Geschäfte für Besucher länger geöffnet haben können. Die endgültige Bestätigung der Pläne erfolgt durch die Ratsentscheidung im nächsten Monat.






