06 May 2026, 18:30

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannendes Duell um Parteispitze

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannendes Duell um Parteispitze

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Deutschland heizt sich vor dem Bundesparteitag Ende Mai weiter auf. Zwei Kandidaten, Henning Höne und Wolfgang Kubicki, buhlen um die Spitzenposition. Beide haben bereits ihre Teams und Visionen für die künftige Ausrichtung der Partei vorgestellt.

Henning Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt gegeben. Im Rahmen seines Wahlkampfs plant er, neue Gesichter in die Parteiführung zu holen. Zu seinen Nominierungen für den neuen Bundesvorstand zählen Susanne Seehofer und Svenja Hahn. Sein bemerkenswertester Vorschlag ist jedoch die Benennung von Alena Trauschel als Generalsekretärin.

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Trauschel, Politikerin aus Baden-Württemberg, schrieb 2021 Geschichte, als sie zur jüngsten Abgeordneten im Landtag gewählt wurde. Seitdem setzt sie sich dafür ein, dass die FDP sich als Reformpartei mit breiter nationaler Anziehungskraft positioniert. Hönes Unterstützung für sie signalisiert einen Schub für mehr jugendliche Repräsentation in der Partei.

Sein Kontrahent Wolfgang Kubicki hat eigene Pläne für das Führungsteam. Sollte er gewählt werden, beabsichtigt Kubicki, Martin Hagen zum Generalsekretär zu ernennen. Der Wettbewerb zwischen den beiden Bewerbern wird auf dem FDP-Bundesparteitag später in diesem Monat entschieden.

Das Ergebnis des Führungsrennens wird die Strategie der FDP für die Zukunft prägen. Hönes vorgeschlagenes Team umfasst jüngere Persönlichkeiten wie Trauschel, während Kubickis Wahl von Hagen auf einen anderen Ansatz hindeutet. Die Parteimitglieder werden Ende Mai ihre Stimmen abgeben und damit bestimmen, wer die FDP in ihre nächste Phase führen wird.

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