18 June 2026, 06:24

Gamescom 2024 startet in Köln – doch die Gaming-Community kämpft mit Hass und Isolation

Studie Enthüllt Cybermobbing in der Gaming-Szene

Gamescom 2024 startet in Köln – doch die Gaming-Community kämpft mit Hass und Isolation

Gamescom: Die größte Spielemesse der Welt öffnet in Köln ihre Tore

Diese Woche beginnt in Köln die Gamescom, die weltweit größte Fachmesse für Video- und Computerspiele. Hunderttausende Fans werden zur Veranstaltung erwartet, die von Mittwoch bis Sonntag stattfindet.

Eine aktuelle Umfrage gibt Einblicke in die Gaming-Community: Drei Viertel der leidenschaftlichen Spieler sind Männer, 55 Prozent von ihnen sind zwischen 16 und 34 Jahre alt. Viele sehen sich mit Feindseligkeit im Netz konfrontiert – 38 Prozent berichten von häufigen Beleidigungen, 14 Prozent erleben regelmäßig verbale Angriffe. Auch Cybermobbing in Form von Drohungen mit körperlicher Gewalt oder Vergewaltigung ist ein Problem.

Die Studie zeigt zudem gesellschaftliche Einstellungen unter Hardcore-Gamern auf: 43 Prozent glauben, Jüdinnen und Juden hätten weltweit zu viel Einfluss – im Vergleich zu 26 Prozent aller Spieler. Ablehnende Haltungen gegenüber LGBTQ+-Personen und antifeministische Ansichten sind in dieser Gruppe ebenfalls weiter verbreitet. Einsamkeit ist ein weiteres Thema: 58 Prozent der engagierten Gamer fühlen sich mäßig oder stark isoliert (gegenüber 43 Prozent in der Gesamtbevölkerung). Zudem hatten 27 Prozent im vergangenen Jahr an einer Demonstration teilgenommen – fast doppelt so viele wie im Bevölkerungsdurchschnitt.

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Die Ergebnisse werfen ein Licht auf die demografische Zusammensetzung und Herausforderungen in der Gaming-Welt. Während die Gamescom nun große Menschenmassen anzieht, unterstreichen die Umfragedaten den Bedarf an mehr Bewusstsein für Online-Verhalten und Gemeinschaftswerte.

Quelle