01 May 2026, 02:38

Gary Lineker verlässt BBC für Netflix-WM-Show aus New York

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern im Hintergrund, einschließlich eines Kameramannes, der eine Live-Übertragung anzeigt.

Gary Lineker verlässt BBC für Netflix-WM-Show aus New York

Gary Lineker wird in diesem Sommer statt für die BBC eine tägliche WM-Sendung bei Netflix moderieren. Der ehemalige englische Nationalspieler übt zudem Kritik an den Sparplänen des Senders für das Turnier. Gleichzeitig äußerte er sich zu einer möglichen Rückkehr von José Mourinho als Trainer von Real Madrid.

Die BBC hat ihre Berichterstattung zur bevorstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika deutlich reduziert. Um Kosten zu sparen, reisen keine TV-Experten in die USA – zumindest nicht vor dem Viertelfinale. Statt eines Studios vor Ort wird der Sender seine Beiträge aus dem Hauptsitz in Salford, Greater Manchester, produzieren.

Lineker jedoch wird nicht in Salford sein. Er hat sich entschieden, aus New York zu arbeiten, wo er den Podcast The Rest is Football für Netflix moderieren wird. An seiner Seite sind Alan Shearer und Micah Richards als Co-Moderatoren; die Sendung wird während des gesamten Turniers täglich gestreamt.

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Dieser Wechsel folgt auf Linekers früheren Konflikt mit der BBC. 2023 war er vorübergehend von Match of the Day suspendiert worden, nachdem er auf Instagram einen Beitrag über Zionismus gepostet hatte. Seine jüngsten Äußerungen deuten auf Frustration über den Ansatz der BBC bei der WM-Berichterstattung hin, die er als enttäuschend bezeichnet.

Neben seiner Tätigkeit als Moderator äußerte sich Lineker auch zu Themen des Fußballmanagements. Er hält es für möglich, dass José Mourinho als Trainer zu Real Madrid zurückkehrt. Gleichzeitig gab er zu, seit über einem Jahrzehnt keinen Kontakt mehr zu Mourinho zu haben und nicht zu wissen, warum der portugiesische Coach ihn so lange ignoriert.

Während Linekers Netflix-Podcast tägliche WM-Analysen aus New York liefern wird, bleibt die BBC-Berichterstattung in Großbritannien verankert. Seine Kommentare zu Mourinho und den Budgetkürzungen der BBC spiegeln die anhaltenden Spannungen in den Fußballmedien wider. Das Turnier beginnt nächsten Monat – die Fans können die Spiele sowohl über klassische als auch über Streaming-Plattformen verfolgen.

Quelle