Gelähmter Landwirt erntet Mais trotz Rollstuhl – sein unglaublicher Kampf
Songül EigenwilligGelähmter Landwirt erntet Mais trotz Rollstuhl – sein unglaublicher Kampf
Ein Landwirt aus Nordrhein-Westfalen steht im Mittelpunkt einer Regionalfernsehsendung, nachdem er große Herausforderungen überwunden hat, um weiterarbeiten zu können. Martin Kraemer, der vor 15 Jahren durch einen Verkehrsunfall gelähmt wurde, bedient heute schwere Landmaschinen von seinem Rollstuhl aus. Seine Geschichte wird in einer Folge der WDR Lokalzeit LandSchafft gezeigt und unterstreicht seinen unerschütterlichen Willen, die Maisernte rechtzeitig abzuschließen.
Martin Kraemer lebt in Neunkirchen-Seelscheid, einer kleinen Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis. Trotz seiner Rollstuhlabhängigkeit seit dem Unfall arbeitet er weiterhin als Lohnunternehmer in der Landwirtschaft. Um sich anzupassen, ließ er sich einen maßgefertigten Kran für 20.000 Euro anfertigen, mit dem er in seinen Erntemaschinen Platz nehmen kann.
Die Maisernte befindet sich nun in der entscheidenden Phase, und Kraemer gibt alles, um sie termingerecht zu beenden. In Stoßzeiten arbeitet er bis zu 16 Stunden am Stück ohne Pause auf dem Häcksler. Die Sendung des WDR begleitet seine Bemühungen und zeigt, ob es ihm gelingt, die Arbeit fristgerecht zu erledigen.
Die Folge ist auf YouTube abrufbar. Sie gibt Einblicke in Kraemers Alltag und zeigt, wie er trotz seiner Behinderung die körperlichen Anforderungen der Landwirtschaft meistert.
Im Mittelpunkt der Reportage steht Kraemers Widerstandskraft und seine Weigerung, sich von seiner Verletzung aufhalten zu lassen. Seine speziell angepasste Ausrüstung und die langen Arbeitstage auf dem Feld verdeutlichen, was es bedeutet, nach einem Schicksalsschlag weiter Landwirt zu bleiben. Der WDR-Beitrag gewährt den Zuschauern einen nahen Blick auf seinen Weg durch diese entscheidende Erntesaison.






