Grimaldo trifft auf Ex-Klub: Leverkusens Schicksal in der Champions League
Cynthia MatthäiGrimaldo trifft auf Ex-Klub: Leverkusens Schicksal in der Champions League
Bayer Leverkusen steht vor einem Pflichtsieg gegen Benfica in der Champions League am 4. Oktober 2023. Nach drei Gruppenspielen hat die deutsche Mannschaft erst zwei Punkte auf dem Konto und braucht dringend einen Sieg, um die Hoffnungen auf das Achtelfinale am Leben zu halten. Für Linksverteidiger Alejandro Grimaldo hat die Partie eine besondere Brisanz – er trifft auf seinen ehemaligen Verein.
Grimaldo wechselte 2023 zu Leverkusen und hat sich dort schnell zum Leistungsträger entwickelt. In dieser Saison erzielte er allein in 13 Pflichtspielen sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Bekannt für seine präzisen Standards, ist er mittlerweile der Schlüsselspieler und Führungsspieler der Mannschaft.
Sein Einfluss zeigte sich besonders 2024, als er Leverkusen zum historischen Double führte. Nun, da die Champions-League-Teilnahme auf der Kippe steht, will er erneut die Verantwortung übernehmen. Der 28-Jährige hat offen über seinen Willen gesprochen, das Team voranzubringen und in entscheidenden Momenten zu liefern.
Grimaldos Talent blieb auch Top-Klubs nicht verborgen: Schon 2017 versuchte José Mourinho, ihn sowohl für Manchester United als auch später für Tottenham Hotspur zu verpflichten. Doch jetzt liegt sein Fokus ganz auf Leverkusens Überleben in Europas Elitewettbewerb.
Benfica wird eine harte Nuss werden, doch Grimaldos Erfahrung mit den Portugiesen könnte den Unterschied machen. Fünf Jahre spielte er für den Klub, bevor er nach Deutschland wechselte – er kennt ihre Stärken und ihre Schwächen. Ein Sieg würde Leverkusens Champions-League-Saison retten. Grimaldos Form und Führung werden gegen den vertrauten Gegner entscheidend sein. Das Ergebnis könnte darüber entscheiden, ob die deutsche Mannschaft weiterkommt oder früh aus Europas wichtigstem Turnier ausscheidet.






