06 May 2026, 05:50

Großbrand in Recyclinganlage: 170 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen in Dörentrup-Humfeld

Feuerwehrleute in Helmen und Schutzausrüstung verwenden Schläuche, um ein Lagerfeuer zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt, Treppen mit Geländern, die zum Eingang führen, einem Kettenglied-Pfosten, verstreuten Trümmern und Fenstern im Hintergrund.

Großbrand in Recyclinganlage: 170 Einsatzkräfte kämpfen gegen Flammen in Dörentrup-Humfeld

Großbrand in Recyclinganlage in Dörentrup-Humfeld

Am Freitagabend brach in einer Recyclinganlage in Dörentrup-Humfeld ein massiver Brand aus. Die Einsatzkräfte rückten schnell aus, nachdem das Feuer um 21:03 Uhr gemeldet worden war. Die Flammen griffen rasant auf das große Gebäude über. Verletzte gab es zwar nicht, doch der Vorfall löste bei Anwohnern in der Umgebung große Sorgen wegen Rauch und Ruß aus.

Der Brand entstand in einem Bereich einer Recyclinghalle, in der Verpackungsmüll aus den Gelben Säcken gelagert wurde. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand bereits ein großer Teil des 125 mal 30 Meter messenden Komplexes in Flammen, sodass Teile des Daches einstürzten. Aufgrund der Heftigkeit des Feuers und des dichten Rauchs stuften die Feuerwehrleute die Alarmstufe von Feu 3 auf Feu 4 hoch – der Brand wurde damit als Großbrand eingestuft.

Mehr als 170 Einsatzkräfte waren im Einsatz, darunter Teams aus Nachbarwehren sowie Unterstützer des Technischen Hilfswerks (THW). Schweres Gerät kam zum Einsatz, um Trümmer zu verteilen und tief sitzende Glutnester zu löschen. Unterdessen wurden Anwohner in der Umgebung über Rundfunkdurchsagen und Warn-Apps (KatWarn und NINA) aufgefordert, Fenster und Türen als Vorsichtsmaßnahme gegen Rauch und Ruß geschlossen zu halten.

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Die Behörden berieten sich mit der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und der Kommune, bevor sie Empfehlungen aussprachen. Die Ursache des Brandes ist noch unklar – erste Erkenntnisse deuten jedoch weder auf ein technisches Versagen noch auf Brandstiftung hin.

Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden, ohne dass es Verletzte gab. Die Einsatzkräfte arbeiteten die ganze Nacht daran, die Brandstelle zu sichern und Risiken für die umliegenden Gemeinden zu minimieren. Eine vollständige Schadensbilanz und die Klärung der Brandursache stehen noch aus.

Quelle