Gütersloh reformiert seine Verwaltung: Neue Strukturen ab Mai 2025
Adelinde WalterGütersloh reformiert seine Verwaltung: Neue Strukturen ab Mai 2025
Der Stadtrat von Gütersloh hat eine umfassende Umstrukturierung der Verwaltung beschlossen, um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Zuständigkeiten klarer zu regeln. Die am 14. November beschlossenen Änderungen treten ab Mai 2025 schrittweise in Kraft – zeitlich abgestimmt mit dem anstehenden Ruhestand des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Kimpel im kommenden Frühjahr.
Die erste konkrete Veränderung steht zum 1. Mai 2025 an: Das Dezernat "Kultur und Weiterbildung" wird aufgelöst. Seine Aufgaben werden neu verteilt: Die Volkshochschule und die Stadtbücherei wechseln in den Geschäftsbereich von Henning Matthes, dessen Ressort künftig "Bildung, Soziales und Sport" heißt. Die Abteilung Kultur, die Kultur Räume Gütersloh sowie das NRW-Kultursekretariat werden dagegen direkt dem Bürgermeister Matthias Trepper unterstellt.
Zudem beschloss der Rat, den bisherigen Integrationsrat in "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration" umzubenennen. Eine neue Stabsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention nimmt ab dem 1. Dezember 2025 ihre Arbeit auf und ist direkt dem Bürgermeister zugeordnet.
Auch in der Führungsebene gibt es Neuerungen: Markus Kottmann (CDU) übernimmt das Amt des ersten stellvertretenden Bürgermeisters, Wiebke Heine (SPD) wird zweite Stellvertreterin. Beide vertreten Bürgermeister Trepper bei Abwesenheit und teilen sich repräsentative Aufgaben. Parallel wird die Geschäftsordnung des Rates überarbeitet, um die neue Struktur abzubilden.
Ziel der Reformen ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und Doppelzuständigkeiten abzubauen. Konkrete Angaben zu den Aufgaben des neuen Kulturausschusses oder zu Anpassungen in der Arbeit der Kultur Räume Gütersloh liegen jedoch noch nicht vor.
Die Umstrukturierung markiert einen tiefgreifenden Wandel in der kommunalen Verwaltung Güterslohs: Wichtige Bereiche werden künftig direkt dem Bürgermeister unterstellt, während neue Ausschüsse und Ressorts entstehen. Die Änderungen ziehen sich über das nächste Jahr hin – die ersten Schritte starten im Mai 2025.






