Hagen setzt auf digitale Lösungen für Klimaschutz in der Industrie
Songül EigenwilligHagen setzt auf digitale Lösungen für Klimaschutz in der Industrie
Hagen startet digitale Klimaschutz-Initiative für die urbane Industrie
Ein neues Projekt in Hagen verbindet digitale Technologien mit Klimaschutz, um die städtische Industrie zu transformieren. Im Rahmen der Initiative klimakommune.digital arbeiten digitale Werkzeuge und Energieeffizienz in einer stadtweiten Kooperation zusammen.
Federführend ist das Future Energy Lab, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie handelt. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung, der lokale Energiedienstleister ENERVIE sowie vier mittelständische Industrieunternehmen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den teilnehmenden Betrieben wurden Sensoren installiert, die präzise Energiedaten einzelner Maschinen erfassen. Damit ersetzen sie pauschale, unternehmensweite Messungen durch detaillierte und handlungsrelevante Erkenntnisse. ENERVIE systematisiert die Daten und stellt sie den Unternehmen über ein individuelles Energiemanagementsystem zur Verfügung.
Das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung unterstützt die Firmen bei der Auswertung der aufgezeichneten Prozessdaten. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es ihnen, industrielle Abläufe zu optimieren, Energiekosten zu senken und ihre Umweltbelastung zu verringern. Das Future Energy Lab sammelt zudem Erfahrungen aus den Sensorinstallationen, um den Ansatz für künftige Anwendungen weiterzuentwickeln.
Bald wird das Projekt erweitert, um auch die CO₂-Emissionen der beteiligten Unternehmen zu erfassen. Diese Daten werden auf der Urban Data Platform der Initiative visualisiert. Ziel ist es, messbare Vorteile für sowohl die Wirtschaft als auch das Klima in Hagen zu schaffen.






