19 April 2026, 10:30

Hamm wird zum europäischen Logistikdrehkreuz – METRANS investiert in multimodales Terminal

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt mit Strommasten und Kabeln, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Hamm wird zum europäischen Logistikdrehkreuz – METRANS investiert in multimodales Terminal

Hamm soll nach der Unterzeichnung eines großen Abkommens mit METRANS zu einem zentralen Logistikdrehkreuz in Europa werden. Die Stadt und das Transportunternehmen haben vereinbart, einen ehemaligen Rangierbahnhof in ein modernes Güterverkehrsterminal umzuwandeln. Behördenvertreter betonen, dass das Projekt nachhaltiges Wachstum fördern und neue wirtschaftliche Chancen eröffnen werde.

Die Vereinbarung folgt einer Absichtserklärung zwischen Hamm und der METRANS Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft der HHLA. Dem Plan zufolge wird METRANS einen 27-Prozent-Anteil an der EANG (Eisenbahnverkehrsgesellschaft mbH Nord-West) erwerben, vorbehaltlich der Zustimmung des Hammer Stadtrats. Die Entscheidung soll in der ersten Sitzung am 3. November fallen.

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Die Lage des Geländes macht es ideal für ein trimodales Terminal, das Schienen-, Straßen- und Wasserwege verbindet. An der Schnittstelle der europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Transportkorridore gelegen, bietet Hamm direkte Anbindungen an große Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, bezeichnete die Stadt als strategischen westlichen Knotenpunkt innerhalb des europäischen Netzes des Unternehmens.

Lokale Verantwortliche begrüßen die Investition als wichtigen Schritt für das Projekt Multi Hub Westfalen. Oberbürgermeister Marc Herter nannte das Abkommen eine Grundlage für die langfristige Entwicklung der Region, das Arbeitsplätze und Infrastrukturverbesserungen mit sich bringe.

Nach der Genehmigung soll aus dem ehemaligen Rangierbahnhof ein hochmodernes Güterverkehrszentrum entstehen. Die Partnerschaft zwischen Hamm und METRANS zielt darauf ab, die Rolle der Stadt in der europäischen Logistik zu stärken. Die konkreten Bau- und Betriebspläne werden nach der endgültigen Entscheidung des Stadtrats Anfang November folgen.

Quelle