17 June 2026, 18:06

Immobilienboom in Herford: 34 Prozent mehr Familienhäuser verkauft

Entwicklung auf dem Immobilienmarkt im Kreis Herford in der ersten Hälfte von 2025

Immobilienboom in Herford: 34 Prozent mehr Familienhäuser verkauft

Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford veröffentlicht Immobilienmarktbericht für das erste Halbjahr 2025

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Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Immobilienmarktbericht für die erste Jahreshälfte 2025 vorgelegt. Das Dokument umfasst alle Kaufverträge von Januar bis Juni 2025 und beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen auf dem lokalen Immobilienmarkt.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 stieg die Zahl der Kaufverträge für Ein- und Zweifamilienhäuser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2024 deutlich um 34 Prozent. Insgesamt erhöhte sich die Gesamtzahl der abgeschlossenen Verträge um etwa 6 Prozent im Jahresvergleich.

Mit einem Umsatz von 69 Millionen Euro bzw. 49 Millionen Euro führten die Stadt Herford und Bünde die Statistik im Kreis an. Zusammen entfielen auf sie rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes im Kreis, der sich auf 261 Millionen Euro belief. Die Hansestadt Herford verzeichnete dabei mit 239 abgeschlossenen Verträgen die höchste Anzahl an Verkäufen.

Laut Bericht lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für voll erschlossene Wohnbaugrundstücke in Herford bei 261 Euro. Häuser, die nach 2010 erbaut wurden – ohne Neubauten –, erreichten einen Durchschnittspreis von 453.000 Euro.

Sonja Boxhammer, Vorsitzende des Gutachterausschusses, betonte die Bedeutung der vom Ausschuss erhobenen Daten. Die Auswertung der notariell beurkundeten Kaufverträge diene als Grundlage für Wertermittlungen, Finanzierungen und Planungen in der Branche, erklärte sie. Die Ergebnisse werden auf der Website des Ausschusses veröffentlicht, um Marktteilnehmern als Entscheidungshilfe zu dienen.

Der Halbjahresbericht bietet eine klare Momentaufnahme der Immobiliendynamik im Kreis Herford. Er zeigt eine steigende Nachfrage nach Familienhäusern sowie starke Umsätze in den zentralen Lagen. Die Daten stehen nun der Öffentlichkeit für immobilienbezogene Entscheidungen zur Verfügung.

Quelle