27 April 2026, 00:41

Interreligiöses Gastmahl in Solingen: Jakob und Esau als Brücke zwischen den Religionen

Ein farbenfrohes illuminiertes Manuskript zeigt die Krippe mit Maria, Josef und dem Baby Jesus in einem Stall, umgeben von Tieren, Pflanzen und Blumen, detailreich und farbenprächtig dargestellt.

Interreligiöses Gastmahl in Solingen: Jakob und Esau als Brücke zwischen den Religionen

Interreligiöses Begegnungsfest in Solingen: Dialog zwischen Judentum, Christentum und Islam

Im November findet in Solingen ein interreligiöses Treffen statt, das den Austausch zwischen Judentum, Christentum und Islam fördern soll. Das Abrahamitische Gastmahl, das in diesem Jahr in einer neuen Auflage veranstaltet wird, widmet sich der biblischen Geschichte von Jakob und Esau – ein Thema, das angesichts der aktuellen Spannungen im Nahen Osten bewusst gewählt wurde.

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Die Veranstaltung ist für Sonntag, den 2. November 2023, um 18:00 Uhr geplant und findet in der Waldkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Solingen (Walder Kirchplatz 1) statt. Der Eintritt ist frei, die Organisatoren bitten jedoch um vorherige Anmeldung per E-Mail an [email protected].

Drei Referentinnen werden aus der Perspektive ihrer jeweiligen Glaubensrichtungen Impulse geben: Dr. Isabel Cranz, Dr. Ulrike Spengler-Reffgen und Sevdanur Özcan. Im Mittelpunkt ihrer Beiträge steht die Beziehung zwischen Jakob und Esau – und die Parallelen zu heutigen Konflikten. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Musikerin Stephanie Schlüter, die im Rahmen ihres Projekts "Brücken bauen" auftritt.

Das Abrahamitische Gastmahl bietet einen Raum für gemeinsames Nachdenken und Gespräche über religiöse Grenzen hinweg. Mit freiem Eintritt und dem Fokus auf Versöhnung lädt die Veranstaltung die lokale Gemeinschaft ein, sich mit den Themen Brüderlichkeit und Konflikt auseinanderzusetzen. Die Organisatoren hoffen, dass der Abend das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Hintergründe stärkt.

Quelle