Joel Schmieds überraschender Wechsel zum 1. FC Köln zahlt sich aus
Joel Schmied wechselte im Januar überraschend zum 1. FC Köln, nachdem das Transferverbot des Vereins aufgehoben worden war. Der 27-jährige Mittelfeldspieler kam für eine Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro vom Schweizer Klub FC Sion. Er gab zu, nie mit Interesse eines so großen Vereins gerechnet zu haben, während er noch für einen Mittelfeldklub in der Schweiz spielte.
Schmieds Einstieg in die Bundesliga verlief zunächst nicht reibungslos. Die körperlichen Anforderungen und hohen Erwartungen machten ihm die ersten Monate schwer. Doch unter Trainer Lukas Kwasniok hat er sich mittlerweile als Stammspieler etabliert.
Der Schweizer lobt Kwasnioks Herangehensweise, die er als direkt und leidenschaftlich beschreibt. Schmied schätzt besonders, dass der Trainer seinen Spielern Freiräume lässt – vorausgesetzt, sie nutzen diese mit vollem Einsatz. Diese Philosophie komme ihm deutlich mehr entgegen als frühere Systeme, so der Mittelfeldspieler.
Trotz seiner Fortschritte sieht sich Schmied weiterhin als „Work in Progress“. Mit 27 Jahren ist er überzeugt, noch Potenzial für Entwicklung und Anpassung zu haben. Seine Zufriedenheit mit dem Wechsel war jedoch unübersehbar, da sich beide Vereine schnell auf einen Deal einigen konnten.
Der Wechsel hat sich für Schmied ausgezahlt: Unter Kwasniok kommt er regelmäßig zum Einsatz. Das Vertrauen des Trainers und dessen taktische Ausrichtung halfen ihm, sich in Köln einzuleben. Gleichzeitig setzt der Verein nun auf seine Weiterentwicklung, während man in der Bundesliga vorankommen will.






