Jugendberufsagentur Essen feiert zehn Jahre Erfolg mit bundesweitem Vorbildcharakter
Harro PohlJugendberufsagentur Essen feiert zehn Jahre Erfolg mit bundesweitem Vorbildcharakter
Essener Jugendberufsagentur feiert zehnjähriges Jubiläum mit großer Bilanz
Die Jugendberufsagentur Essen hat in dieser Woche ein bedeutendes Jubiläum erreicht und ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Am Dienstag, den 11. November, nahm Oberbürgermeister Thomas Kufen an der Veranstaltung teil, um die Erfolge der Einrichtung zu würdigen. In seiner Rede betonte er die entscheidende Rolle der Agentur bei der Begleitung junger Menschen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf.
Die Agentur wurde 2015 ins Leben gerufen, um die Unterstützung für Jugendliche in Essen zu bündeln und effizienter zu gestalten. Unter einem Dach vereint sie die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter, das Jugendamt und das Schulverwaltungsamt der Stadt. Dieses innovative "Alles-aus-einer-Hand"-Modell bietet zentrale Beratungsangebote am Berliner Platz – ein einzigartiges Konzept in der Region.
Kufen eröffnete die Feierlichkeiten mit einer Ansprache, in der er die Verdienste der Agentur bei der Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf hervorhob. "Junge Menschen sind die Zukunft unserer Stadt – wir dürfen niemanden zurücklassen", unterstrich der Oberbürgermeister. Besonders würdigte er das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auch um benachteiligte Jugendliche kümmern, etwa solche mit familiären oder sozialen Problemen.
Neben dem Hauptstandort leistet die Agentur mit aufsuchenden Angeboten gezielte Hilfe für gefährdete junge Menschen. Kufen dankte allen Kooperationspartnern für ihr langjähriges Engagement und bezeichnete das Projekt als "vorbildliches Beispiel gelungener Behördenzusammenarbeit" auf bundesweiter Ebene.
Das Jubiläum steht für ein Jahrzehnt gezielter Unterstützung Essener Jugendlicher. Durch den ganzheitlichen Ansatz der Agentur wird sichergestellt, dass kein junger Mensch beim Schritt in die Arbeitswelt verloren geht. Kufens Worte unterstrichen erneut die anhaltende Verpflichtung der Stadt zu diesem wichtigen Vorhaben.






