31 May 2026, 18:29

Junge Union Solingen will Innenstadt mit Studentenwohnraum beleben

JU Solingen fordert mehr Unterstützung für studentisches Wohnen

Junge Union Solingen will Innenstadt mit Studentenwohnraum beleben

Junge Union Solingen schlägt Plan gegen Wohnungsmangel und für Belebung der Innenstadt vor

Die Junge Union (JU) in Solingen hat ein Konzept vorgelegt, um den Wohnungsmangel zu bekämpfen und der Innenstadt neuen Schwung zu verleihen. Im Mittelpunkt steht die Umnutzung leerstehender oder ungenutzter Gebäude in bezahlbaren Studentenwohnraum. Die Organisation argumentiert, dass mehr Studierende die lokale Wirtschaft stärken und städtische Viertel beleben könnten.

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Fynn Ringwelski, Vorsitzender der JU Solingen, kritisierte das Fehlen einer klaren Strategie für Studentenwohnheime als verpasste Chance. Als Beispiele für ungenutztes Potenzial nannte er Gebäude wie die ehemalige Obdachlosenunterkunft in der Focherstraße und die alte Sparkasse. Die JU ist überzeugt, dass diese Räumlichkeiten in dringend benötigten Wohnraum für Studierende verwandelt werden könnten.

Die Organisation fordert die Einrichtung einer kommunalen Arbeitsgruppe mit klaren Zielen, um das Projekt voranzutreiben. Julia Kalem, Vorstandsmitglied der JU, betonte die Bedeutung einer ausgewogenen Wohnraummischung, um vielfältige und lebendige Stadtteile zu schaffen. Zudem soll die Bezahlbarkeit in allen Neuprojekten Priorität haben.

Die JU will nicht nur Räume identifizieren, sondern den Prozess aktiv mitgestalten. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und weiteren Akteuren, um aus Ideen konkrete Lösungen zu entwickeln. Dazu gehört auch, die Fortschritte zu überwachen und sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen.

Mit ihren Vorschlägen zielt die JU auf zwei zentrale Herausforderungen ab: den Wohnungsmangel und die wirtschaftliche Belebung. Durch die Umnutzung leerstehender Gebäude soll bezahlbarer Wohnraum für Studierende entstehen, der sowohl den Bewohnern als auch der Stadt zugutekommt. Als nächste Schritte stehen die Bildung einer Arbeitsgruppe und die Gewinnung von Unterstützung durch die lokalen Behörden an.

Quelle