Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
In dieser Woche ist in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer gestartet. Organisiert vom Vormundschaftskoordinationsbüro der Stadt richtet sich das Programm an Personen, die sich um Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf kümmern. Die Teilnehmer loben die Initiative bereits für ihre praxisnahen Tipps und die Möglichkeit zum Austausch.
Der erste Baustein der Reihe begann mit einem Überblick über die rechtlichen Pflichten und Rechte im Zusammenhang mit einer Vormundschaft. Fachleute leiteten Diskussionen, während die Teilnehmenden eigene Erfahrungen einbrachten und Fragen stellten. Im Mittelpunkt stand dabei, Pflegeeltern und ehrenamtlichen Betreuern klarere Orientierung für ihren Alltag zu geben.
Die Schulungsreihe ist eine gemeinsame Initiative des städtischen Jugendamts, eines unabhängigen Trägers und des Familiengerichts. Ihr Hauptziel ist es, das Selbstvertrauen der Ehrenamtlichen zu stärken, um sie in ihrer verantwortungsvollen Rolle zu besseren Entscheidungen zu befähigen. Weitere spezialisierte Module sind geplant; zudem wollen die Organisatoren das Angebot auf andere ehrenamtlich Engagierte in der Gemeinde ausweiten.
Die Rückmeldungen fallen bisher durchweg positiv aus – viele betonen den Bedarf an kontinuierlicher Information und kollegialer Unterstützung. Die Stadt Lünen hofft, dass die Schulungen das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement schärfen und mehr Bürger zur Mitarbeit motivieren.
Die Reihe wird mit vertiefenden Seminaren und weiteren Qualifizierungsangeboten fortgesetzt. Die Verantwortlichen streben an, das Netzwerk der Freiwilligen, die benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützen, weiter zu stärken. Nähere Informationen zu den kommenden Modulen werden rechtzeitig bekannt gegeben.






