Modularer Kindergarten wird erster Baustein im Bocholder Generationenviertel
Cynthia MatthäiModularer Kindergarten wird erster Baustein im Bocholder Generationenviertel
Das Generationenviertel in Bochold nimmt Gestalt an – mit Fokus auf nachhaltige und effiziente Entwicklung. Als erstes entsteht ein modularer Kindergarten für 85 Kinder, da es sich um ein Prioritätsprojekt für das Gebiet handelt. Die Bauweise verspricht Kosteneinsparungen, schnellere Fertigstellung und weniger Materialverschwendung.
Im Juni gab der Stadtrat grünes Licht für den Beginn der Flächenmanagementarbeiten im Generationenviertel. Dieser Schritt ist entscheidend für die Entwicklung von ÖPNV-Bereichen, Grünflächen, einem Spielplatz und einem Nachbarschaftsplatz sowie der Wohnzone. Zudem ist eine Zweifeld-Sporthalle geplant, deren Bau jedoch erst nach Fertigstellung des Kindergartens finalisiert wird.
Der Ausschuss empfahl den Bau eines zweigeschossigen Kindergartens für 85 Kinder, davon 15 unter drei und 70 über drei Jahren. Das Grundstück misst 18 mal 25 Meter und umfasst einen 1.000 Quadratmeter großen Spielplatz mit vielfältigen Spielmöglichkeiten. Das Gebäude erhält eine Frischküche, ein Gründach, Photovoltaikanlagen und eine Fernwärmeversorgung.
Durch die modulare Bauweise sanken die geschätzten Kosten für den Kindergarten von ursprünglich 5,7 Millionen Euro auf 4,35 Millionen Euro. Zudem ermöglicht diese Methode eine schnellere Montage und weniger Wetterabhängigkeit. Direkt am Kindergarten entstehen keine Parkplätze, jedoch werden sechs Fahrradstellplätze am Eingang eingerichtet. Zusätzliche Parkmöglichkeiten bietet der große Parkplatz an der Jahnstraße.
Der Bau des neuen Schwimmbads in Borbeck läuft bereits als eigenständiges Projekt. Der Kindergarten soll vor der Sporthalle im Generationenviertel fertiggestellt werden. Sein modulares Design senkt die Kosten und beschleunigt die Bauzeit. Das Projekt markiert den ersten Schritt zur Entwicklung der Infrastruktur des Viertels.






