24 April 2026, 04:29

Mönchengladbachs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordjobs und sinkenden Insolvenzen

Balkendiagramm im Vergleich der wirtschaftlichen Wachstumsraten der führenden Länder im Jahr 2023, wobei die USA den höchsten Anstieg aufweisen, auf einem blauen Hintergrund mit begleitendem Text und Logo.

Mönchengladbachs Wirtschaft boomt 2025 mit Rekordjobs und sinkenden Insolvenzen

Die lokale Wirtschaft in Mönchengladbach zeigte sich 2025 widerstandsfähig: Die Beschäftigungszahlen erreichten Rekordwerte, und die Umsätze stiegen kontinuierlich. Die städtische Entwicklungsgesellschaft WFMG verzeichnete ebenfalls starke Ergebnisse in der Unternehmensförderung und Innovation. Gleichzeitig kündigte der langjährige Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus seinen Ruhestand an – nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze der Organisation.

Bei einer kürzlichen Präsentation stellten Dr. Schückhaus und sein Team den Jahresbericht 2025 der WFMG vor. Die Gesellschaft unterstützte die Gründung von 21 neuen Unternehmen, begleitete 11 Start-ups und half bei 14 Unternehmensausweitungen. Sechs angeschlagene Betriebe wurden stabilisiert, wodurch insgesamt 546 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen wurden.

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Zu den zentralen Projekten zählten die Umnutzung der Textilfabrik 7.0, der Ausbau des Glasfasernetzes sowie die Pläne für die ehemalige Trabrennbahn. Elf Vorhaben erhielten zudem Fördermittel über das Regionale Wirtschaftsprogramm (RWP), wodurch private Investitionen in Höhe von 10,9 Millionen Euro und öffentliche Zuschüsse von 3,5 Millionen Euro mobilisiert wurden.

Die heimische Industrie in Mönchengladbach verzeichnete 2025 ein Umsatzplus von 2,9 Prozent – ein Gegenentwurf zum Trend im gesamten IHK-Bezirk, wo die Erlöse um 2,9 Prozent sanken. Auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) gab es einen Rückgang um 2,5 Prozent. Der lokale Arbeitsmarkt florierte: Mit 105.796 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde der höchste jemals gemessene Halbjahreswert erreicht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Gesundheits- und Sozialsektor, der 394 neue Stellen schuf und damit auf insgesamt 21.204 Arbeitsplätze kam.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Mönchengladbach ging um 7,5 Prozent zurück – ein deutlicher Kontrast zum Anstieg um 13,6 Prozent in ganz NRW. Dr. Schückhaus, der die WFMG nach 27 Jahren am 30. Juni 2025 verlässt, hat die Gesellschaft maßgeblich geprägt, indem er die Schwerpunkte auf Innovation, Arbeitsplatzschaffung und Start-up-Förderung legte.

Die Aktivitäten der WFMG stärkten 2025 die Wirtschaft Mönchengladbachs durch neue Unternehmen, Infrastrukturprojekte und Jobwachstum. Die niedrigere Insolvenzquote und die steigenden Beschäftigtenzahlen unterstreichen die Stabilität der Stadt angesichts regionaler Herausforderungen. Mit dem Abschied von Dr. Schückhaus endet eine Ära in der Führung der Entwicklungsgesellschaft.

Quelle