NATO erhält 2026 den Westfälischen Friedenspreis für ihr Friedensengagement
Adelinde WalterWestfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält 2026 den Westfälischen Friedenspreis für ihr Friedensengagement
NATO erhält 2026 den Internationalen Westfälischen Friedenspreis
Der Internationale Westfälische Friedenspreis geht 2026 an die NATO. Die Auszeichnung würdigt das langjährige Engagement des Bündnisses für die Bewahrung des Friedens und die Förderung von Stabilität. Seit 1998 wird der Preis alle zwei Jahre im historischen Rathaus von Münster verliehen.
Die Jury hob besonders die jahrzehntelangen Friedenssicherungsmissionen der NATO hervor, darunter Einsätze im Kosovo. Auch die aktuelle Unterstützung für die Ukraine spielte eine entscheidende Rolle bei der Vergabe. Unter Generalsekretär Mark Rutte hat das Bündnis gezeigt, dass militärische Stärke und Friedensbemühungen Hand in Hand gehen können.
Rutte trat 2024 sein Amt an und setzt sich seitdem für die Einheit der NATO ein. Seine Führung hat das Bekenntnis der Organisation zu Sicherheit und Zusammenarbeit gestärkt. Den Preis wird Rutte stellvertretend für das Bündnis während der feierlichen Verleihung entgegennehmen.
Neben der NATO wird 2026 auch das Jugendnetzwerk "socioMovens" geehrt. Die Initiative organisiert seit 2013 Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa. Für ihr Engagement erhält die Gruppe den Jugendpreis im Rahmen derselben Veranstaltung.
Der Preis 2026 unterstreicht die Beiträge der NATO zur globalen Stabilität und Konfliktlösung. Die Arbeit des Bündnisses in Krisenregionen und die Partnerschaften mit anderen Nationen bleiben zentral für seine Mission. Die Verleihung findet in Münster statt und führt damit eine Tradition fort, die vor fast 30 Jahren begann.






