31 March 2026, 10:35

Neue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 mit dem RS7-Netz

Blaue Linie auf einer Stadtkarte, die die Route einer Radtour mit Start- und Endpunkten anzeigt.

Neue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 mit dem RS7-Netz

Im Ruhrgebiet entsteht eine neue Radroute, die das Bottroper Stadtzentrum mit Gladbeck-Ellinghorst verbindet. Der erste Abschnitt, der bis zum nächsten Jahr fertiggestellt werden soll, wird etwa zehn Kilometer lang sein und Teil der übergeordneten Radschnellweg Ruhr Mitte (RS7) werden. Lokale Vertreter loben die bisherigen Fortschritte – das gesamte Projekt wird voraussichtlich rund 4,5 Millionen Euro kosten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Aktuell konzentrieren sich die Bauarbeiten auf einen drei Kilometer langen Abschnitt entlang einer stillgelegten Bahnstrecke. Dieser Weg führt von Bottrop bis zum Fuß der Halde Beckstraße und verfügt über eine vier Meter breite asphaltierte Oberfläche sowie eine durchgehende Beleuchtung. Nach der Fertigstellung wird er direkt an den Radschnellweg Ruhr (RS1) anschließen.

Die erste Phase, die etwa die Hälfte der Strecke bis Gladbeck abdeckt, soll bis 2030 abgeschlossen sein. Anschließend wird die Route um weitere fünf bis sieben Kilometer bis nach Gladbeck-Ellinghorst verlängert, sodass die Verbindung vollständig ist. An dem Projekt sind mehrere Kommunen beteiligt, darunter Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen und Herne.

Kürzlich besichtigten Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist die Baustelle. Sie zeigten sich zufrieden mit dem Baufortschritt und betonten die künftige Bedeutung der Route für das regionale Radwegenetz. Rund 90 Prozent der 4,5 Millionen Euro werden vom Land getragen, was die finanzielle Belastung für die Kommunen verringert.

Die fertige Strecke wird ein zentraler Abschnitt des RS7 sein und die Radverbindungen im gesamten Ruhrgebiet verbessern. Mit der fast abgeschlossenen ersten Phase erhalten Anwohner bald eine sichere, gut beleuchtete Route für Pendler und Freizeitradler. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist bis Ende des Jahrzehnts geplant.

Quelle