07 June 2026, 22:27

Neues Sicherheitsprogramm startet an 21 Schulen gegen Gewalt und Missbrauch

"Schule als sicherer Ort": Erste Maßnahmen des Konzepts beschlossen

Neues Sicherheitsprogramm startet an 21 Schulen gegen Gewalt und Missbrauch

„Schule als sicherer Ort“: Neues Sicherheitsprogramm startet an 21 Schulen

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Ein neues Sicherheitsprojekt mit dem Namen „Schule als sicherer Ort“ wird an 21 Schulen eingeführt. Der Stadtrat billigte den Plan am 24. September 2025, mit dem Schwerpunkt auf baulichen Verbesserungen und Lehrerfortbildungen, um Gewalt und Missbrauch vorzubeugen. Die ersten Maßnahmen beginnen in Kürze, wobei Schulen mit dem größten Bedarf Priorität erhalten.

Das Projekt umfasst zwei zentrale Bereiche: die Modernisierung der Schulinfrastruktur und die Schulung des Personals. Zu den baulichen Änderungen gehören die Nachrüstung von 682 Türen mit sicheren Schließzylindern an 14 Schulen sowie die Aktualisierung der Außenbeschilderung für eine bessere Sichtbarkeit. Die technischen Aufrüstungen schlagen mit rund 147.400 Euro zu Buche.

Die Lehrerfortbildungen konzentrieren sich auf Gewaltprävention, mit einem besonderen Fokus auf die Bekämpfung sexualisierter Gewalt an Grundschulen. Alle Drittklässler an Grund- und Förderschulen nehmen an Präventionsprogrammen teil. Das Budget für diese bildungsspezifischen Maßnahmen beläuft sich auf etwa 258.600 Euro.

Schulen mit hoher Priorität starten als Erste mit der Umsetzung. Andere können folgen, sofern sie die Kriterien für die pädagogischen Programme erfüllen. Die Stadt plant, die Wirksamkeit der Maßnahmen jährlich zu überprüfen, um das Vorgehen anzupassen.

Die Gesamtkosten der Pilotphase betragen rund 406.000 Euro. Regelmäßige Evaluationen sollen den Fortschritt dokumentieren und künftige Anpassungen steuern. Ziel ist es, durch physische Verbesserungen und gezielte Schulungen sichere Lernumgebungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Quelle