24 April 2026, 14:43

NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz Alternativen

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe und dem Text "Das amerikanische Arbeitsplatzprogramm wird den erschwinglichen öffentlichen Verkehr ausbauen."

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – trotz Alternativen

Neue Zahlen zeigen, wie die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Arbeit pendeln. Im Jahr 2024 fuhren fast fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner für ihren Job in eine andere Stadt. Die Daten belegen zudem einen leichten Anstieg der Autonutzung im Vergleich zum Vorjahr.

Das Auto blieb das beliebteste Verkehrsmittel der Pendler: 68 Prozent fuhren damit zur Arbeit – ein minimaler Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber 2023. Der öffentliche Nahverkehr machte 14 Prozent der Fahrten aus, während 10 Prozent mit dem Fahrrad unterwegs waren und 6 Prozent zu Fuß gingen.

Die meisten Beschäftigten (69 Prozent) benötigten weniger als eine halbe Stunde für den Arbeitsweg. Allerdings hatten 6 Prozent lange Fahrzeiten von über einer Stunde. Die meistfrequentierten Ziele für Einpendler waren Köln, Düsseldorf und Essen.

Besonders auffällig war Holzwickede mit dem höchsten Anteil an Zuwanderungspendlern – rund 83 Prozent. Gleichzeitig lebten und arbeiteten 4,4 Millionen Menschen in derselben Kommune.

Die aktuellen Daten unterstreichen die Vorherrschaft des Autos beim Berufsverkehr in Nordrhein-Westfalen. Mit fast fünf Millionen Menschen, die für die Arbeit Stadtgrenzen überqueren, bleiben die Pendelgewohnheiten weitgehend unverändert. Nur geringe Verschiebungen bei Fahrzeiten und Verkehrsmitteln wurden in diesem Jahr verzeichnet.

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