Overath sagt Weihnachtsmarkt wegen hoher Sicherheitskosten ab
Weihnachtsmarkt in Overath fällt in diesem Jahr aus
Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Overath wurde in diesem Jahr abgesagt. Der Beschluss folgt auf einen Streit zwischen den Veranstaltern und der Stadtverwaltung über steigende Sicherheitskosten. Ohne finanzielle Unterstützung konnte die Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden.
Der Marketingverband OVplus hatte über ein Jahr lang mit der Kommunalverwaltung verhandelt. Die Organisatoren baten die Stadt, einen Teil der Ausgaben für Absperrungen und Sicherheitskräfte zu übernehmen. Sie argumentierten, dass verschärfte Anti-Terror-Maßnahmen die Veranstaltung unerschwinglich machten.
Noch in diesem Jahr hatte OVplus 7.000 Euro für die Sicherheit bei einem Frühlingsfest ausgegeben – die Kosten ließen kein Budget mehr für den Weihnachtsmarkt übrig. Als die Stadt zusätzliche Mittel verweigerte, blieb den Veranstaltern keine andere Wahl, als die Absage zu verkünden.
Die Gruppe befürchtet nun, dass auch andere lokale Veranstaltungen wie das Stadtfest ein ähnliches Schicksal droht. Trotz des Rückschlags hofft man noch auf eine letzte Einigung mit der Overather Führung, um künftige Feste zu retten.
Die Absage bedeutet, dass Overath in diesem Jahr erstmals seit Jahren ohne seinen jährlichen Weihnachtsmarkt auskommen muss. Ohne weitere finanzielle Unterstützung könnten die Organisatoren die Sicherheitsauflagen nicht erfüllen. Ob künftige Veranstaltungen stattfinden, hängt nun davon ab, ob die Stadt ihre Haltung überdenkt.






