15 May 2026, 08:42

Pannenwoche: Von verlorenen Schlüssel bis zu peinlichen Tippfehlern in Politik und Finanzen

Eine handgezeichnete Karte einer Stadt auf einem Stück Papier, umgeben von einem offenen Feld, mit begleitendem Text, der die Geschichte, Kultur und Lage der Stadt beschreibt.

Pannenwoche: Von verlorenen Schlüssel bis zu peinlichen Tippfehlern in Politik und Finanzen

Eine Reihe von Pannen und Fauxpas sorgte diese Woche in Politik, Finanzen und bei einer chaotischen Preisverleihung für Aufsehen. Von verlorenen Habseligkeiten bis zu peinlichen Tippfehlern – die Vorfälle ließen die Beteiligten nach Lösungen suchen.

Im Londoner Guildhall saßen zwei Kollegen plötzlich ohne ihre Sachen da. Gleichzeitig sorgten ein Patzer in der E-Mail-Korrespondenz eines konservativen Abgeordneten und ein Milliarden-Fehler eines schottischen Investmentunternehmens für weitere Schlagzeilen.

Der Ärger begann am Dienstagabend bei den City AM Awards. Nach der Veranstaltung blieben Adam Bloodworth und Anna Moloney zurück, um beim Abbau zu helfen. Als sie später ihre Garderobe im Guildhall aufsuchten, waren ihre Taschen – samt Wohnungsschlüsseln – verschwunden.

Das Duo durchsuchte eine Stunde lang die Hinterzimmer, fand aber nichts. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten sie die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs von City AM. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in ihren einzigen verbliebenen Schuhen – Stilettos mit zwölf Zentimeter Absatz – zur Arbeit zu pendeln.

Erst am folgenden Tag wurden ihre Taschen zurückgegeben.

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Andernorts häuften sich die Fehler: Der Scottish Mortgage Investment Trust taxierte SpaceX fälschlicherweise mit 1,25 Billionen Dollar – eine übertriebene Summe, verursacht durch einen simplen Tippfehler. Die Korrektur folgte zwar, doch nicht ohne vorher für Stirnenrunzeln zu sorgen.

In der Politik unterzeichnete der konservative Schattenminister für Wirtschaft, Andrew Griffith, aus Versehen eine offizielle Stellungnahme als „Shadow Business Sexretary“ – ein Schnitzer, der schnell bemerkt und berichtigt wurde. Unterdessen löste ein Labour-Hinterbänkler mit der Ankündigung einer „Summer of Sex“-Kampagne Kontroversen aus, auch wenn die genauen Pläne unklar blieben.

Auch Bürgermeister Andy Burnham machte Schlagzeilen: Während Bloodworth und Moloney auf dem Boden eines Kollegen nächtigten, reiste er am Dienstag bequem im Erste-Klasse-Abteil nach London.

Die Betroffenen mussten mit den Folgen ihrer Pannen leben. Bloodworth und Moloney erhielten ihre Sachen zurück, Griffiths Büro korrigierte den falsch geschriebenen Titel, der Scottish Mortgage Investment Trust berichtigte die SpaceX-Bewertung, und Burnham setzte seine Reise in gehobener Umgebung fort.

Für Moloney bedeutete das Debakel einen Arbeitstag auf High Heels – die anderen dagegen konnten ihre jeweiligen Patzer schnell hinter sich lassen.

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